Nordspanien

Bombenanschlag auf Polizeikaserne

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In Nordspanien gab es einen Bombenanschlag. Möglicherweis ist die ETA verantwortlich.

Madrid - Am frühen Morgn explodierte im Norden Spaniens ein Bombe vor einer Polizeikaserne und verletzte 37 Menschen. Möglicherweise steckt die baskische Untergrundorganisation ETA dahinter.

Bei einem Bombenschlag auf eine Polizeikaserne in der nordspanischen Stadt Burgos sind am frühen Mittwochmorgen bis zu 37 Menschen leicht verletzt worden. Dies berichtete die spanische Zeitung “El Mundo“ im Internet unter Berufung auf die Polizei.

Gegen vier Uhr sei eine Autobombe neben einem Gebäude der Guardia Civil detoniert. Es habe große Schäden an Häusern gegeben. Zuvor sei kein Warnanruf eingegangen. Die baskischen Untergrundorganisation ETA weist normalweise vor Anschlägen telefonisch auf Attentate hin. Dennoch deute alles auf ETA hin, schrieb die Zeitung “El País“.

Das Auto mit der Bombe sei hinter einem Haus abgestellt gewesen, in dem Angehörige der Polizeitruppe und ihre Familien schliefen, hieß es im Radiosender Cadena Ser. Die starke Explosion habe Panik ausgelöst. Die meisten Opfer hätten Schnittwunden durch Glassplitter erlitten. Der Tatort wurde abgesperrt. Möglicherweise wurde ein in Frankreich gestohlener Lieferwagen für das Attentat benutzt, hieß es aus Kreisen der Ermittler.

dpa

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