Russische Hacker?

Bombenalarm legt Schulen in Australien lahm

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Nach telefonischen Bombendrohungen sind in Australien zahlreiche Schulen geräumt worden. Hunderte Schüler in Sydney und Melbourne wurden in Sicherheit gebracht. Foto: New South Wales Police/Symbolbild

Sydney - Eine Bombe auf dem Schulgelände - so eine telefonische Drohung hat in Australien die Polizei in zahlreichen Städten auf den Plan gerufen. Dahinter sollen russische Hacker stecken.

Nach telefonischen Bombendrohungen sind in Australien zahlreiche Schulen geräumt worden.

Hunderte Schüler wurden in Sicherheit gebracht, unter anderem in der Umgebung der Millionenstädte Sydney und Melbourne, wie die Polizei mitteilte. Sie durchsuchte die Gelände, Sprengsätze wurden aber nicht gefunden.

Die Schulen hatten wohl die gleiche, von einem Computer generierte Sprach-Nachricht per Telefon erhalten: "Es war eine Computer-Stimme, als ob ein Roboter sprechen würde", zitierte die Zeitung "The Age" einen Vize-Schuldirektor, Rodney McKenzie. "Sie sagte, es gebe eine Bombe in einem Rucksack in der Schule."

Wie der "Sydney Morning Herald" berichtete, waren ähnliche Drohungen in den vergangenen Tagen bereits bei Schulen in Großbritannien, Frankreich und den USA eingegangen.

Eine russische Hackerbande behaupte, hinter den Aktionen zu stecken. Die Bande soll in einschlägigen Internetforen angeboten haben, solche Drohungen gegen Geld zu verschicken, berichtete der "Daily Telegraph" in London.

dpa

Artikel "The Age" (Englisch)

Sydney Morning Herald (Englisch)

Daily Telegraph (Englisch)

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