Großeinsatz in Melbourne

Bombe am Kopf? Lasterfahrer dreht durch

Melbourne - Mit einer vermeintlichen Bombe am Kopf hat ein Lastwagenfahrer in Australien einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

Nach einem Notruf gegen 04.00 Uhr am Donnerstagmorgen trafen Beamte der Polizei in Melbourne an einer Schnellstraße auf einen 35-jährigen Lkw-Fahrer, der ein "verdächtiges Objekt" an seinem Kopf trug, wie Polizist Martin Bourke sagte. Der Mann habe nicht mit sich reden lassen und sei plötzlich mit seinem Lastwagen losgerast.

Nach einer Wende sei er mit hoher Geschwindigkeit auf der Gegenfahrbahn gefahren, wie die Polizei weiter mitteilte. Rund 50 Polizisten, darunter Sprengstoffexperten, hätten die Verfolgung aufgenommen. Die Monash-Schnellstraße in der Stadt sei drei Stunden lang gesperrt gewesen. Als er seine Fahrt schließlich beendete, habe sich der Lastwagenfahrer nach einer letzten etwa zehnminütigen Kraftprobe mit den Beamten splitternackt ausgezogen, das Objekt von seinem Kopf entfernt und sich der Polizei ergeben.

Wie sich später herausstellte, trug der Mann keine Bombe am Kopf, die Polizei machte aber auch keine weiteren Angaben zu dem verdächtigen Objekt. Er wurde festgenommen und psychiatrisch untersucht.

AFP

Das könnte Sie auch interessieren

Einzelkritik: Pavlenka sicher, Bartels ganz schwach

Einzelkritik: Pavlenka sicher, Bartels ganz schwach

"Stolzer" Wagner bezwingt polternden Mourinho

"Stolzer" Wagner bezwingt polternden Mourinho

Regierungspartei gewinnt Wahl in Japan

Regierungspartei gewinnt Wahl in Japan

Ehrenamtsmesse in der KGS Brinkum

Ehrenamtsmesse in der KGS Brinkum

Meistgelesene Artikel

Weitere Häuser in Kalifornien gehen in Flammen auf - schon 38 Tote

Weitere Häuser in Kalifornien gehen in Flammen auf - schon 38 Tote

Anführer der Pakistan-Taliban offenbar tot

Anführer der Pakistan-Taliban offenbar tot

Schiff vor den Philippinen gesunken - Passagiere trieben im Meer

Schiff vor den Philippinen gesunken - Passagiere trieben im Meer

Todesangst im Ferienflieger: Airbus sackt 6000 Meter ab

Todesangst im Ferienflieger: Airbus sackt 6000 Meter ab

Kommentare