BP: Bohrloch soll geschlossen bleiben

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Bis vor Kurzem sprudelte das Öl ungehindert ins Meer (li.), jetzt ist das Leck dicht.

Washington - Im Kampf gegen die Ölpest vor der US-Küste gibt es einen weiteren Lichtblick: Der britische Ölkonzern BP will das Leck in 1500 Metern Tiefe bis auf Weiteres geschlossen halten.

“Im Augenblick gibt es kein Datum, wann das Bohrloch wieder geöffnet werden soll“, sagte BP-Manager Doug Suttles in Houston (Texas) am Sonntag und widersprach damit früheren Berichten. Die Tests im kilometerlangen Steigrohr lieferten ermutigende Signale und gingen auf unbestimmte Zeit weiter. Falls es aber Probleme geben und die Steigleitung dem Druck nicht standhalten sollte, müsse man das Leck wieder öffnen. Dann werde das ausströmende Öl wieder auf Tanker abgepumpt. “Dies muss von Tag zu Tag entschieden werden.“

Experten von BP hatten am Donnerstag einen meterhohen Zylinder auf dem Bohrloch platziert und dessen Ventile geschlossen. Erstmals seit fast drei Monaten fließt seitdem kein Öl mehr ins Meer.

dpa

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