Bluttat in Kindergarten: 28 Kinder niedergestochen

Peking - Mit einem 20 Zentimeter langen Messer hat ein Arbeitsloser in einem chinesischen Kindergarten 28 Kinder und drei Erwachsene niedergestochen.

Einige der Opfer seien nach der Attacke am Donnerstagmorgen in Taixing in der Provinz Jiangsu in einem kritischen Zustand, berichtete der halboffizielle China News Service. Die meisten Kinder seien erst vier Jahre alt und stammten alle aus einer Klasse.

Der 47-jährige Täter wurde nach einem Bericht der amtlichen Xinhuna-Nachrichtenagentur gemeinsam von Zivilisten und Polizeibeamten überwältigt. Sein Motiv für das Blutbad war zunächst unklar. Der Mann habe bis 2001 für ein lokales Versicherungsunternehmen gearbeitet. Er sei durch illegale Geschäfte nach einem Schneeballsystem aufgefallen. Zu den Opfern zählen auch zwei Erzieher und ein Wächter, der den Täter stoppen wollte. Berichte auf lokalen Webseiten über den Tod von vier Kindern konnten nicht bestätigt werden.

Es war die zweite derartige Attacke auf eine chinesische Schule innerhalb von zwei Tagen. Erst am Mittwochnachmittag hatte ein psychisch kranker Kunstlehrer 16 Kinder und einen Kollegen in einer Schule in Leizhou (Provinz Guangdong) niedergestochen. Am selben Tag war ein zum Tode verurteilter früherer Arzt hingerichtet worden, der im Südosten Chinas acht Schüler getötet hatte.

Das Bildungsministerium hatte zuvor landesweit Schuleinrichtungen aufgerufen, die Sicherheit der Institutionen zu überprüfen und auch im Unterricht Sicherheitsaspekte als Thema aufzugreifen.

dpa

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