Schon 370.000 Mal geteilt

Familie lässt professionelle Fotos machen - als sie das Ergebnis sieht, brechen alle in Tränen aus

Eigentlich wollte die kleine Familie aus dem US-Staat Missouri ganz normale Familienfotos. Mittlerweile wurden diese auf Facebook über 370.000 mal geteilt. Warum? 

Seit drei Jahren ist Pam Zaring mit ihrem Ehemann Dave verheiratet. Zeit für schöne Familienfotos. Da passte es perfekt, als sie im vergangenen Frühling von einer (nach eigenen Angaben) professionellen und erfahrenen Fotografin kontaktiert wurde, wie sie dem US-TV-Sender KCEN berichtet. Pam vertraute ihr und sagte dem Shooting zu. So sieht die Familie normalerweise aus:

Das Shooting kostete knapp 250 Dollar

Also fuhr Pam mit Dave, ihren Söhnen Cade (12) und Connor (12), sowie Schwiegermutter Sharon in den bekannten Forest Park in St. Louis, wo das Fotoshooting stattfand. Knapp 250 Dollar, nicht gerade wenig, bezahlte die Familie der ihnen bislang unbekannten Fotografin und freute sich, schon bald wunderschöne Familienfotos in den Händen zu halten. Doch es kam ein bisschen anders als geplant.

Monate später kam die große Überraschung

Monate vergingen und die Familie hatte das Shooting schon fast vergessen. Jetzt kam dann die große Überraschung, als die Fotografin mitteilte, dass sie die Bildbearbeitung der Fotos endlich abgeschlossen hätte. Die Vorfreude war riesig. Jeder kennt das Gefühl. Pam öffnete die Dateien und fiel vor Lachen fast vom Stuhl. „Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so gelacht“, schmunzelte Pam. Die Gesichter auf den Fotos sehen nämlich wie gezeichnet aus. Alles andere als schön fotografierte Portraits. Unecht und echt verstörend.

Die Fotos sahen aus wie Lego-Männchen

„Meine beiden Söhne konnten es gar nicht verstehen und waren total verwirrt. Sie dachten, wir würden ihnen einen schlechten Streich spielen, weil sie wie Lego-Männchen aussahen,“ sagte Pam weiter. Die Fotografin hatte es scheinbar bei der Bildbearbeitung besonders gut gemeint. Auf Nachfrage, warum denn die Fotos so unecht aussähen, erklärte die Fotografin dann der Auftraggeberin, dass sie nie gelernt habe, Fotos richtig zu bearbeiten. Das erklärt natürlich einiges. 

Das Gegenteil von gut ist ja bekanntlich gut gemeint. Doch diese Bildbearbeitung war dann doch ein bisschen zu viel des Guten. Alle brachen lachend in Tränen aus, als sie das Ergebnis sahen. Wenigstens bat die Fotografin den Zaring‘s an, ein weiteres Shooting mit Ihnen durchzuführen, um noch einmal ihr Glück zu probieren. Die Zaring‘s lehnten dankend ab.

Keine Rückerstattung für Familien-Lego-Portraits gefordert

Wenngleich die Fotos alles andere als schön und schon gar nicht professionell seien, forderte Pam das Geld nicht zurück. Sie fragte lediglich nach den Original-Fotos und kann den Familien-Lego-Portraits tatsächlich sogar noch etwas Positives abgewinnen. Sie will die Bilder nämlich im Versicherungsbüro ihres Mannes aufhängen und somit für einen Eisbrecher-Effekt mit dessen Kunden sorgen. “Diese Fotos waren tatsächlich jeden einzelnen Cent wert“, sagt Pam lachend.

Einziger Lerneffekt für Pam ist, dass man in Zukunft vielleicht besser noch einmal recherchieren sollte, bevor man sich einen „professionellen“ Fotografen für teures Geld ins Haus holt. 

Zuletzt hofft Pam nur inständig, dass die Fotografin von niemandem für diese Fotos beschimpft wird. Denn so einzigartig die Fotos auch sind. Sie haben ihren Zweck erfüllt. Sie haben der ganzen Familie Freude bereitet. 

Markus Büttner

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook

Das könnte Sie auch interessieren

Genua trauert um die Opfer des Brückeneinsturzes

Genua trauert um die Opfer des Brückeneinsturzes

La Strada in Rotenburg - der Eröffnungsabend 

La Strada in Rotenburg - der Eröffnungsabend 

Griechenland sagt Deutschland Rücknahme von Flüchtlingen zu

Griechenland sagt Deutschland Rücknahme von Flüchtlingen zu

Fernbus kippt um - 22 Verletzte bei Unfall nahe Rostock

Fernbus kippt um - 22 Verletzte bei Unfall nahe Rostock

Meistgelesene Artikel

Brückeneinsturz in Genua - Weitere Todesopfer - Neunjähriges Mädchen und seine Eltern geborgen

Brückeneinsturz in Genua - Weitere Todesopfer - Neunjähriges Mädchen und seine Eltern geborgen

Brücken-Katastrophe in Genua - „Es ist die Hölle“

Brücken-Katastrophe in Genua - „Es ist die Hölle“

Mann kapert Passagierflugzeug und stürzt ins Meer - vorher gibt er über Funk eine Erklärung ab

Mann kapert Passagierflugzeug und stürzt ins Meer - vorher gibt er über Funk eine Erklärung ab

Todes-Drama im Urlaub: Vater ertrinkt bei Rettungsaktion für Sohn

Todes-Drama im Urlaub: Vater ertrinkt bei Rettungsaktion für Sohn

Kommentare