Weltgesundheitsorganisation

WHO besorgt wegen Zika-Übertragung durch Sex

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Logo der Weltgesundheitsversammlung (WHO).

Genf - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist beunruhigt, dass das Zika-Virus auch beim Sex übertragen werden kann.

Am Dienstag war in Dallas (Texas) eine durch ungeschützten Sex erfolgte Zika-Infektion gemeldet worden. Der Patient oder die Patientin habe sich beim Sex mit jemandem infiziert, der oder die aus einem vom Virus betroffenen Land zurückgekehrt war. Die US-Gesundheitsbehörde CDC empfahl daraufhin Männern, die aus Zika-Gebieten kommen, den Gebrauch von Kondomen.

„Der aus den USA berichtete Fall ist Anlass zur Sorge und wir können die Besorgtheit eines jeden verstehen“, erklärte WHO-Sprecher Gregory Härtl am Mittwoch in Genf. Allerdings gehe man weiter davon aus, das „beinahe 100 Prozent aller Ansteckungen durch Stechmücken erfolgen“.

Die WHO arbeite intensiv daran, Forschungsprojekte zu organisieren, die klären sollen, auf welchen anderen Wegen und unter welchen sonstigen Umständen Zika übertragen werden könnte. Das Wichtigste sei es aber weiterhin, zu verhindern, dass Menschen Zika-übertragenden Mücken ausgesetzt sind.

Zika-Infektionen nach Sex

Lesen Sie dazu auch: Virologe: Gefahr durch das Zika-Virus in Deutschland gering

dpa

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