Sexmesse in Kopenhagen nach Brand abgesagt

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Die denkmalgeschützte K.B. Halle, eine der bekanntesten Konzert- und Sporthallen in Kopenhagen, ist in Brand geraten und droht einzustürzen.

Kopenhagen - Kurz vor der Eröffnung einer Sexmesse in Kopenhagen ist am Mittwoch die Ausstellungshalle ein Raub der Flammen geworden.

Eine der bekanntesten Konzert- und Sporthallen in Kopenhagen, die denkmalgeschützte K.B. Halle, ist fast völlig ausgebrannt. Wie die Nachrichtenagentur Ritzau berichtete, erlitten zwei Menschen Rauchvergiftungen. Entgegen ersten Befürchtungen stürzte die Dachkonstruktion am Mittwoch aber nicht ein.

Bilder der brennenden Konzerthalle

Bilder der brennenden Konzerthalle

Eine geplante Sexmesse wurde abgesagt, teilten die Behörden mit. Rund 20 Personen, die sich zur Vorbereitung der Messe am Morgen in der 73 Jahre alten K.B. Hallen aufhielten, konnten sich in Sicherheit bringen. Drei mussten wegen Rauchvergiftung in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Als Brandursache werden überhitzte Glühbirnen vermutet, die Pappkartons entzündeten, sagte Polizeisprecher Lars-Christian Borg.

In der Arena haben seit 1938 Tennisspiele und andere Sportveranstaltungen sowie Ausstellungen und Messen stattgefunden. Der Veranstalter der Sexmesse bezifferte den Schaden allein an seiner Ausrüstung auf drei Millionen Kronen (400.000 Euro).

dapd/dpa

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