Boss der Cosa Nostra misslingt Selbstmord

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Bernardo Provenzano bei seiner Festnahme

Parma - Bernardo Provenzano, schwer kranker Superboss der sizilianischen Mafia, hat versucht, sich im Gefängnis von Parma mit einer Plastiktüte das Leben zu nehmen. Ist alles nur inszeniert?

Ein Gefängniswärter fand den 79-Jährigen abends mit der Tüte über dem Kopf in seiner Zelle vor und bewahrte den früheren Chef der Cosa Nostra vor dem Ersticken. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Freitag berichtete, geht die Gefängnisverwaltung davon aus, dass Provenzano den Selbstmordversuch inszeniert hat.

Schon seit Tagen spiele er den Verrückten. Provenzano leidet unter anderem an einem Prostata-Tumor. Vor sechs Jahren nach jahrzehntelanger Aktivität als Superboss der Cosa Nostra gefasst, wurde er zu mehreren lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt.

dpa

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