Berlusconi will peinliche Schnappschüsse verschwinden lassen

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Silvio Berlusconi ist nicht amüsiert über die Fotos, die der Reporter Antonello Zappadu vom Partygeschehen in Berlusconis Villa gemacht hatte.

Rom - Barbusige Frauen und nackte Männer: Die Fotos des sardischen Reporters Antonello Zappadu gaben einen Einblick in das Partyleben von Silvio Berlusconi. Jetzt will der italienische Ministerpräsident etwa 5000 weitere Fotos gerichtlich verschwinden lassen.

Die ersten Fotos des sardischen Reporters Antonello Zappadu mit dem teils freizügigen Einblick in das Partygeschehen auf Silvio Berlusconis Anwesen Villa Certosa waren nur der Anfang: Jetzt will Italiens Ministerpräsident etwa 5000 Schnappschüsse stoppen, die Zappadu auf der Luxusvilla Certosa über die Jahre hinweg gemacht hatte. Damit soll eine Veröffentlichung der Fotos verhindert werden.

Einen entsprechenden Antrag reichte Berlusconis Anwalt Niccolò Ghedini bei der Staatsanwaltschaft in Rom ein, wie italienische Medien am Montag berichteten. Begründung: Die illegal gemachten Fotos verletzten die Privatsphäre des Regierungschefs, auch wenn auf ihnen nur Harmloses und Unbedeutendes zu sehen sei. Auf diesem Weg hatte Berlusconi bereits kurz vor der Europawahl Hunderte von Fotos mit teils barbusigen Gästen seiner Villa Certosa beschlagnahmen lassen.

Der Anwalt wurde erneut aktiv, nachdem mehrere italienische Zeitungen über Tausende weiterer Fotos berichtet hatten. Auf einigen sei Berlusconi zu sehen, wie er zum Spaß Hochzeiten mit mehreren slawischen Schönen veranstaltet habe, hieß es. Der Regierungschef sei nach den Schlagzeilen um sein Privatleben in den vergangenen Wochen sehr um sein Image besorgt, vor allem auch mit Blick auf den im Juli in L'Aquila anstehenden G8-Gipfel der Staats- und Regierungschefs.

dpa

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