Bereits 52 Unwetter-Tote in Rio

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Erdrutsche in Brasilien haben 52 Menschen das Leben gekostet.

Rio de Janeiro - Die Zahl der Toten bei den schweren Unwettern in Rio de Janeiro und Umgebung ist auf mindestens 52 gestiegen.

Allein 19 Menschen kamen nach Angaben des brasilianischen Zivilschutzes bei einem Erdrutsch auf der Touristeninsel Ilha Grande rund 150 Kilometer südlich von Rio ums Leben. Eine Schlamm- und Gerölllawine habe am Strand von Bananal das kleines Hotel Sankay sowie mehrere Häuser zerstört, hieß es in der Nacht zum Samstag. Die Fischerinsel ist ein beliebtes Ziel von Ökotouristen. Ob es auch unter den Hotelgästen Tote gab, war zunächst unklar.

Rund 40 Urlauber sollen in der Herberge Silvester und Neujahr gefeiert haben. Nach unbestätigten Medienberichten sollen die Besitzer überlebt haben. Ihre Tochter sei jedoch ums Leben gekommen. Mehr als 100 Helfer waren mit den Rettungsarbeiten beschäftigt. Diese gestalteten sich aber schwierig, weil das Unglücksgebiet nur vom Wasser aus erreicht werden könne. Die Gegend um Rio de Janeiro wird seit Tagen von schweren Regenfällen heimgesucht. Ein Ende der Unwetter ist nach Angaben der Meteorologen noch nicht in Sicht.

dpa

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