Beben: Keine Hoffnung auf weitere Überlebende 

Christchurch - Nach dem schweren Erdbeben in der neuseeländischen Stadt Christchurch muss mindestens ein Drittel aller Gebäude in der Innenstadt abgerissen werden.

Das gesamte Gebiet werde vermutlich monatelang nicht genutzt werden können, erklärten Ingenieure am Samstag. Ministerpräsident John Key nannte den Erdstoß die möglicherweise schlimmste Naturkatastrophe in der Geschichte Neuseelands. Bislang liege die Zahl der Todesopfer bei 146 sagte Polizeichef David Cliff. Man rechne aber damit, dass die Zahl steigen werde. Über 200 Personen werden noch vermisst.

Erdbeben in Neuseeland: Dutzende Tote

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Die Regierung werde am Montag ein Hilfspaket für schätzungsweise 50.000 Menschen ankündigen, die wegen der Schließung der Innenstadt monatelang keine Arbeit hätten, erklärte Key. Am Dienstag, eine Woche nach dem Beben, soll mit zwei Schweigeminuten an die Opfer erinnert werden. Die Behörden gaben am Samstag die Hoffnung auf, noch Überlebende unter den Trümmern eingestürzter Häuser zu finden.

Außenminister Murray McCully erklärte, die Rettungsbemühungen gingen inzwischen ihrem Ende entgegen. Sie wurden von mehreren Nachbeben behindert. Der Erdstoß der Stärke 6,3 vom Dienstag war einer der heftigsten in Neuseeland seit 80 Jahren. Experten schätzen die entstandenen Schäden auf bis zu zwölf Milliarden Dollar (8,7 Milliarden Euro).

dapd

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