Furchtloser Felix hofft noch

Baumgartner: „Glück war nicht auf unserer Seite“

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Extremsportler Felix Baumgartner musste den Sprung am Dienstag abbrechen.

Roswell/Wien - Nach dem vorerst abgesagten Rekordsprung aus 36 Kilometern Höhe hat der Extremsportler Felix Baumgartner die Hoffnung auf einen neuen Versuch nicht aufgegeben.

An Aufgeben verschwendet der „furchtlose Felix“ keinen Gedanken: Seinen Rekordsprung aus der Stratosphäre in einer Höhe von 37 Kilometern will der Österreicher nun am Donnerstag wagen. Eigentlich hatte sich Felix Baumgartner schon zu Wochenbeginn auf das waghalsige Abenteuer eingestellt, schlechtes Wetter sorgte aber zunächst für einen Aufschub und schließlich für den kurzfristigen Abbruch am Dienstag. Das Team prüfe sorgfältig eine neue Möglichkeit für den Fallschirmsprung durch die Schallmauer, kündigte der Sponsor am Mittwoch auf seiner Website an.

Bilder: Sprung aus dem Weltall abgesagt

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Baumgartner selbst schrieb nach der Absage eine Nachricht an seine Facebook-Fans: „Das Glück war heute nicht auf unserer Seite.“ Es sei klar, dass sie es erneut probieren werden. Der Salzburger will als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrechen.

Der Extremsportler saß am Dienstag bereits in einer Spezialkapsel, als das Kommandozentrum kurz vor dem Start die Mission unterbrach. Baumgartner war über den Abbruch sichtlich enttäuscht. Schon zuvor hatte der Wind den geplanten Start im US-Staat New Mexico bereits mehrere Stunden lang verzögert. Der Heliumballon, der die Kapsel tragen soll, ist so dünn, dass er nur abheben kann, wenn die Windgeschwindigkeit unter 3,2 Kilometern pro Stunde liegt.

Nach Angaben des Meteorologen der Mission war die Windgeschwindigkeit bereits am frühen Dienstagmorgen zu stark, um den Rekordsprung zu wagen. Als der Wind anschließend ein wenig nachließ, wurde der Ballon aufgeblasen und Baumgartner ging in die Kapsel. Doch Livebilder vom Befüllen des Ballons zeigten, dass der Wind das dünne Material herumwirbelte, welches nun beschädigt sein könnte.

Baumgartner will im freien Fall mit über 1.100 Kilometern pro Stunde die Schallmauer durchbrechen. Sein Team teilte mit, einen zweiten Ballon zur Verfügung zu haben und damit einen neuen Versuch am Donnerstag anzustreben.

dpa/dapd

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