Geldsegen mit Bedingungen

Banker hinterlässt Heimatdorf 2,7 Millionen

London - Ein verstorbener Banker hinterlässt seinem Heimatdorf in England 2,7 Millionen Euro. Allerdings hat der Tote den Geldsegen an eine Bedingung geknüpft.

Ein Dorf im Südwesten Englands soll nach dem letzten Willen eines Bankkaufmanns mit einer Million Blumen geschmückt werden. Der in der Nähe des Ortes Sidmouth geborene Banker Keith Owen machte in Kanada Karriere, kehrte aber immer wieder in seine Heimat zurück. In seinem Testament hinterließ der 2007 an Lungenkrebs gestorbene Mann dem Dorf 2,3 Millionen Pfund (rund 2,7 Millionen Euro) - unter der Bedingung, dass Sidmouth „verschönert“ werden sollte. Der Sid Vale-Verein, dem Owen sein Vermögen überließ, will nun einen seiner Vorschläge umsetzen und eine Million Blumenzwiebeln in dem Ort pflanzen. Die ersten 153 000 Zwiebeln werden im Oktober gesteckt.

dpa

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