Größerer Schaden als gedacht

Bahnhof Luzern bleibt nach Zugunglück gesperrt

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Die Schäden an dem schweizer Bahnhof sind größer als gedacht.

Luzern - Der vor dem Bahnhof von Luzern in der Schweiz entgleiste Zug hat mehr Schäden angerichtet als zunächst gedacht. Der Bahnhof bleibe bis mindestens Sonntag geschlossen.

Das teilten die Schweizer Bahnen SBB am Donnerstag mit. Die Ursache des Unglücks von Mittwoch war noch ungeklärt. Unter anderem werde der Zustand der Gleise und der Zugräder untersucht, teilte die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) mit. Denkbar seien ein Bruch an Rad, Achse oder Schiene, aber auch eine falsche Weichenstellung.

Von dem einem aus Mailand kommenden italienischen Zug waren kurz nach dem Verlassen des Bahnhofs mehrere Waggons aus den Schienen gesprungen. Ein Waggon kippte völlig auf die Seite und riss eine Stromleitung herunter. Weil der Zug noch keine Geschwindigkeit aufgenommen hatte, kamen die meisten Reisenden mit dem Schrecken davon. Sechs Menschen erlitten leichte Prellungen.

2010 war beim Entgleisen des touristischen „Glacier Express“ in Fiesch eine japanische Touristin ums Leben gekommen. Damals hatte der Lokomotivführer nach einer Kurve zu schnell beschleunigt.

dpa

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