Bahn-Explosion: Unglücksachse stammt aus der DDR

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Die Explosion eines mit Flüssiggas gefüllten Tankwaggons hat in der italienischen Küstenstadt Viareggio mindestens 16 Menschen das Leben gekostet.

Hannover/Wien - Die vor der Explosion eines Flüssiggaswaggons in Italien gebrochene Achse wurde in der DDR gefertigt. Sie war 35 Jahre alt.

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Der 1974 in der ehemaligen DDR gefertigte Radsatz sei im November 2008 bei der Jungenthal-Waggon GmbH in Hannover überholt und im Februar 2009 in den verunglückten Wagen eingebaut worden, teilte das Jungenthal-Mutterunternehmen GATX am Montag in Wien mit. Der Radsatz sei nach der Überholung einer rigorosen Prüfung unter anderem per Ultraschall unterzogen worden. In Europa gebe es kein verbindliches Alterslimit für Achsen. Radsätze dieses Alters seien routinemäßig im Einsatz und gelten bei entsprechender Wartung als sicher.

Bilder vom Unglücksort

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dpa

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