Auto rauscht Alm herunter

Österreich: Deutsches Rentner-Ehepaar fährt mit Auto in Almabtrieb - Sechs Personen zum Teil schwer verletzt

Alpen-Idylle in Tirol: In einer kleinen Gemeinde hat sich am Samstag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet (Symbolbild)
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Alpen-Idylle in Tirol: In einer kleinen Gemeinde hat sich am Samstag ein schwerer Verkehrsunfall ereignet (Symbolbild).

Ein deutsches Rentner-Ehepaar stürzt mit dem Auto in Tirol einen Abhang hinunter. Vier Menschen werden schwer verletzt, eine Person von einer Kuh niedergeschlagen.

Hippach - In einem kleinen Dorf im Zillertal hat sich am Samstag ein kurioser, schwerer Unfall zugetragen, bei dem es vier Schwerverletzte zu beklagen gibt. Vermutlich wegen eines technischen Defekts ist ein Auto mit einem deutschen Rentner-Ehepaar in einen Almabtrieb in Tirol gefahren und hat dabei mehrere Menschen verletzt, insgesamt sechs an der Zahl.

Zuerst hieß es, bei dem Unglück in der 1000-Seelen-Gemeinde Hippach kamen sieben Menschen zu Schaden, mittlerweile hat die Polizei ihre Angaben korrigiert: Neben dem schwerverletzten Rentner-Duo aus Deutschland (78 und 82) erlitten zwei weitere Personen schwerwiegende Verletzungen: Wie die Tiroler Tageszeitung schildert, wurde eine 17-jährige Person von Kühen niedergestoßen, als das Fahrzeug einen Pritschenwagen durchbrach. Auch der 39-jähriger Treiber musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Wenige Tage zuvor hatte sich auf einer Fernpassstraße in Tirol ebenfalls ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, auch hier waren deutsche Touristen involviert.

Tirol: Schwerer Unfall bei Almabtrieb - Deutsches Rentnerpaar verliert Kontrolle über Auto

Wie die österreichische Polizei ausführte, war der Wagen aus Deutschland in das Ende des Zuges aus Menschen und Tieren gerollt, nachdem zuerst ein Begleitfahrzeug gerammt wurde. Das mit zwei Personen besetzte Auto sei schließlich an einer Begrenzungsmauer zum Stehen gekommen. Neben mehreren Streifenwagen der Polizei waren auch zwei Notarzthubschrauber sowie zwei freiwillige Feuerwehren im Einsatz.

Der Unfall habe sich etwa gegen 13 Uhr während des Almabtriebs vom Hochschwendberg ereignet. Die Unfallursache war derzeitigen Vermutungen nach ein technischer Defekt an der Bremse, ein Sachverständiger wurde herangezogen. Die Tiere seien bei dem schweren Zwischenfall unverletzt geblieben.

Im August war bei einer Watzmann-Wanderung eine 39-jährige Deutsche vom Weg abgekommen und tödlich gestürzt. Ein Unwetter brachte schließlich auch die Rettungskräfte in Gefahr. (PF)

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