Australien: Nach Burka-Überfall Schleierdebatte

Sydney - Ein mit einer Burka verhüllter Geldräuber hat in Australien eine Debatte über den muslimischen Ganzkörperschleiers wie in Frankreich und Belgien ausgelöst. Die Meinung des Volkes ist auf den ersten Blick klar.

Cory Bernardi, Politiker der oppositionellen Partei der Liberalen, brachte das Thema mit einem Blog-Eintrag ins Rollen, in dem er sich für ein Verbot aussprach.

Premierminister Kevin Rudd wies das am Freitag zurück. Die Polizei habe keinerlei entsprechende Empfehlung gegeben, meinte er. Auch der Chef der Liberalen Partei, Tony Abbott, wollte sich dem Aufruf zum Verbot nicht anschließen. In einer spontanen und nicht repräsentativen Umfrage auf der Webseite der Zeitung “Sun Herald“ sprachen sich 88 Prozent der Befragten für ein Verbot der Burka aus.

Ein Dieb hatte Anfang der Woche mit einer Burka verkleidet in der Nähe von Sydney einen Geldboten überfallen. Der Mann war von Kopf bis Fuß in das islamische Gewand gehüllt, das nur einen Schlitz für die Augen freilässt. Er trug zudem eine Sonnenbrille. Er entkam mit einer größeren Menge Geld.

dpa

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