Millionenschäden nach Unweter

Wenig Hoffnung auf besseres Wetter

Dunkle Gewitterwolken hängen über den Bankentürmen in Frankfurt am Main. Foto: Frank Rumpenhorst
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Dunkle Gewitterwolken hängen über den Bankentürmen in Frankfurt am Main. Foto: Frank Rumpenhorst
Zahlreiche Keller in der Gemeinde Krombach mussten von Einsatzkräften der Feuerwehr leergepumpt werden. Foto: Andreas Arnold
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Zahlreiche Keller in der Gemeinde Krombach mussten von Einsatzkräften der Feuerwehr leergepumpt werden. Foto: Andreas Arnold
Durch plötzlichen Starkregen wurde die Straßen in der Gemeinde Krombach überflutet. Foto: Andreas Arnold
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Durch plötzlichen Starkregen wurde die Straßen in der Gemeinde Krombach überflutet. Foto: Andreas Arnold
Zwei Feuerwehrleute legen in Krombach einen Schlauch aus. Foto: Andreas Arnold
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Zwei Feuerwehrleute legen in Krombach einen Schlauch aus. Foto: Andreas Arnold
In der Gemeinde Mömbris, Ortsteil Mensengesäß, ist wegen Starkregen der Fluss Kahl über die Ufer getreten. Die Wassermaßen hinterließen einen Schlammteppich in den Straßen. Foto: Andreas Arnold
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In der Gemeinde Mömbris, Ortsteil Mensengesäß, ist wegen Starkregen der Fluss Kahl über die Ufer getreten. Die Wassermaßen hinterließen einen Schlammteppich in den Straßen. Foto: Andreas Arnold
Anwohner beseitigen den Schlamm in einer Straße in Mömbris bis in die Nacht hinein. Foto: Andreas Arnold
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Anwohner beseitigen den Schlamm in einer Straße in Mömbris bis in die Nacht hinein. Foto: Andreas Arnold

Dauerregen, graue Wolken und niedrige Temperaturen - der Mai zeigt Sonnenanbetern weiter die kalte Schulter. Besonders schlimm traf es jetzt das Rhein-Main-Gebiet und Teile Bayerns, wo nach Unwettern Millionenschäden befürchtet werden.

Offenbach (dpa) - Der Wonnemonat Mai bleibt vorerst regnerisch und kühl. Erst für Mitte der kommenden Woche sehen die Wetterexperten Anlass zur Hoffnung. Dann deute sich wärmeres Wetter an, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.

Zuletzt blieben nur wenige Orte in Deutschland trocken. Besonders heftig traf es am Donnerstag die Gegend um Frankfurt am Main sowie im Nordwesten Bayerns den Landkreis Aschaffenburg.

Zeitweise wurde der Flugverkehr in Frankfurt eingestellt, weil sonst die Gefahr bestanden hätte, dass Arbeiter auf dem Vorfeld von Blitzeinschlägen verletzt werden könnten. Einem Sprecher des Betreibers Fraport zufolge wurden am Donnerstag 133 Flüge annulliert. Am Freitag meldete der Flughafen keine Störungen mehr. Im Landkreis Aschaffenburg, der an Hessen grenzt, befürchteten die Behörden einen Millionenschaden. Dort waren Hunderte Keller mit Wasser vollgelaufen.

Für dieses Wochenende sehen die DWD-Meteorologen wenig Chancen für besseres Wetter. Der Regen könne gebietsweise schauerartig oder gewittrig ausfallen, hieß es. "Das heißt allerdings nicht, dass sich nicht hier und da auch mal die Sonne zeigen könnte", meinte Meteorologe Thomas Ruppert.

An der See und im Bergland dürften die Höchsttemperaturen an diesem Samstag zwischen 10 und 14 Grad liegen. In den übrigen Teilen Deutschlands ist immerhin mit Temperaturen von maximal 15 bis 21 Grad zu rechnen. Am Sonntag ist es den Prognosen zufolge etwas kühler. Vor allem in den Bergen muss mit starken Windböen gerechnet werden.

Zwischen 8.00 Uhr am Donnerstag und 8.00 Uhr am Freitag hatte Marktoberdorf im Allgäu mit 57 Litern pro Quadratmeter den Regen-Spitzenwert erreicht. In Mecklenburg-Vorpommern waren es 38 Liter in Ueckermünde. Im Rhein-Main-Gebiet kamen 10 bis 24 Liter pro Quadratmeter herunter. "Es hat vielerorts üppig geregnet", hieß es vom DWD.

Im Landkreis Aschaffenburg war die Gemeinde Mömbris besonders betroffen. "Wir gehen im Moment davon aus, dass in unserer Region die Schadenshöhe bei etwa zehn Millionen Euro liegen wird", sagte Bürgermeister Felix Wissel. "Das war ein Unwetter, das ich so noch nicht erlebt habe." Die private und öffentliche Infrastruktur sei schwer beschädigt. Gut drei Dutzend Straßen waren nicht mehr passierbar, Hänge stürzten ein, Keller und Erdgeschosse wurden überflutet. Verletzt wurde niemand.

Das Wetter vermasselt auch den Start in die Freibadsaison. "Es macht weder ökonomisch noch ökologisch Sinn, die Freibäder bei diesem Wetter zu öffnen", sagte etwa der Chef von NürnbergBad, Gerhard Albert. "Wir hätten jede Nacht 1000 Euro Heizkosten." Die Stadt Nürnberg wollte schon vor ein paar Tagen in die Freibadsaison starten, aber dafür ist es zu kalt. Vor dem Problem stehen auch andere Badbetreiber - einige haben den Start verschoben.

Deutscher Wetterdienst

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