Aschewolke: 40.000 in Australien gestrandet

Sydney - Die Vulkanaschewolke über Australien zieht schneller ab als gedacht. Bis aber die 40 000 gestrandeten Passagiere alle ihre Ziele erreichten, dürften aber noch einige Tage vergehen, warnten die Airlines.

Die Fluggesellschaften Qantas und Virgin Australia wollten den Flugbetrieb an den beiden größten Flughäfen des Landes, in Sydney und Melbourne, wieder aufnehmen. Dafür rüstete sich Neuseeland für neue Störungen: die Wolke zog über die australische Ostküste auf die Nordinsel Neuseelands zu. Die australischen Fluggesellschaften hatten am Dienstag zunächst nicht ausgeschlossen, dass die Flüge an der Ostküste bis Donnerstag ausfallen könnten. Bis aber die 40 000 gestrandeten Passagiere alle ihre Ziele erreichten, dürften aber noch einige Tage vergehen, warnten die Airlines.

Die Asche aus dem chilenischen Vulkan Puyehue war am Dienstag bei der zweiten Erdumrundung erneut über Australien angekommen. Die Flüge von und nach Sydney mussten komplett gestrichen werden. Melbourne, Adelaide und Canberra waren ebenfalls betroffen. Die Fluggesellschaften dürften bis zu 40 Millionen australische Dollar (29,4 Millionen Euro) verloren haben, schätzten die Volkswirte des Prognoseinstituts Macquarie Equities. Qantas und ihre Tochter Jetstar sagten aber am Mittwoch alle Flüge nach Neuseeland ab. Air New Zealand flog zunächst weiter, wollte die Situation aber beobachten, teilte die Fluggesellschaft mit. Sollte die Aschewolke in mehr als 7300 Metern Höhe bleiben, könnten die Flugzeuge darunter sicher fliegen.

dpa

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