Grenzwert-Überschreitungen

Arsen: Ausgestopfte Tiere verschwinden aus Schweizer Schulen

+
Ausgestopfte Wildkatze - 88 von 95 in Winterthur untersuchten Präparaten enthielten mehr als 1000 Milligramm Arsen pro Kilogramm. Foto: Oliver Berg/Archiv

Winterthur (dpa) - Arsen-Alarm in Schweizer Schulen und Kindergärten: Bei 90 Prozent der zu Unterrichtszwecken aufbewahrten ausgestopften Tiere ist bei einer Stichprobe in einer Schule in Winterthur giftiges Arsen gefunden worden. Dies berichtete die Zeitung "Der Landbote".

Nun sollen alle Tiere entfernt werden, wie der Winterthurer Stadtrat Jürg Altwegg bestätigte. 88 von 95 untersuchten Präparaten enthielten mehr als 1000 Milligramm Arsen pro Kilogramm. Das übersteigt den Schweizer Grenzwert für gesundheitliche Unbedenklichkeit. Das Mittel wurde früher als Schutz vor Motten eingesetzt.

Die Stadt warnte vor übereilten Wegwerfaktionen, weil dabei Arsen freigesetzt werden könne. Vielmehr werde das Naturkundemuseum die ausgestopften Tiere in den kommenden Monaten fachgerecht entfernen, sagte Altwegg. Bis dahin sollen sie in Vitrinen bleiben. Der Kanton Zürich, in dem Winterthur liegt, sieht keine Gefahr, wenn Lehrkräfte richtig mit den Tiere umgehen: Die Tiere müssten in verschlossenen Vitrinen aufbewahrt werden, Hautkontakt sei zu vermeiden.

Artikel Landbote (hinter Paywall)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

40-jähriges Bestehen der Seniorengruppe Westervesede

40-jähriges Bestehen der Seniorengruppe Westervesede

Die Farbe Gelb wird vom Stiefkind zur Modefarbe

Die Farbe Gelb wird vom Stiefkind zur Modefarbe

Schreibtische für Schulkinder finden

Schreibtische für Schulkinder finden

Tag des offenen Hofes bei Familie Holste in Martfeld

Tag des offenen Hofes bei Familie Holste in Martfeld

Meistgelesene Artikel

Mann belästigt Siebenjährige: Unfassbarer Vorfall in Drogeriemarkt 

Mann belästigt Siebenjährige: Unfassbarer Vorfall in Drogeriemarkt 

Bei Pinkpop-Festival: Lieferwagen rast in Menschengruppe

Bei Pinkpop-Festival: Lieferwagen rast in Menschengruppe

Achterbahn-Unglück: Gondel dreht plötzlich um - Menschen stürzen zehn Meter tief

Achterbahn-Unglück: Gondel dreht plötzlich um - Menschen stürzen zehn Meter tief

Autofahrerin schlägt beim Einsteigen Alarm - Polizisten machen Schock-Fund in Motorraum

Autofahrerin schlägt beim Einsteigen Alarm - Polizisten machen Schock-Fund in Motorraum

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.