Armutsalarm in den USA

Washington - Das statistische Bundesamt der USA liefert schockierende Daten: Die Zahl der Armen in den Vereinigten Staaten ist so hoch wie seit 51 Jahren nicht mehr.

43,6 Millionen Menschen oder 14,3 Prozent lebten 2009 unterhalb der Armutsgrenze. Das berichtete das Statistische Bundesamt in Washington am Donnerstag.

Das heißt: Jeder Siebte in der Bevölkerung ist arm. Die Zahl der Armen ist die höchste seit 51 Jahren, der Anteil der Armen an der Gesamtbevölkerung der höchste seit 1994. 2008 hatte es in den USA 39,8 Millionen Arme gegeben, die Quote hatte bei 13,2 Prozent gelegen.

Auch die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung stieg von 15,4 im Jahre 2008 auf 16,7 Prozent 2009. Insgesamt 50,7 Millionen Menschen waren für den Krankheitsfall nicht abgesichert. Zurückgeführt wird dies auf die Arbeitsplatzverluste im Zuge der Rezession. Dabei verloren viele Menschen auch die zuvor von ihrem Arbeitgeber gewährte Krankenversicherung.

dpa

Rubriklistenbild: © AP

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