Arabische Flüchtlingszeitung will Deutschland erklären

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Der Neu-Kölner Ramy Al-Asheq hat ein gutes Gespür dafür, wie die Diskussion über Flüchtlinge in Deutschland gerade läuft, wie sie von den Flüchtlingen selbst wahrgenommen wird und worüber man auch mal einen Witz machen kann. Foto: Oliver Berg

Köln (dpa) - Die Zeitung "Abwab" will als neue bundesweite Zeitung Flüchtlingen auf Arabisch Deutschland leichter verständlich machen. Gleichzeitig gehe es darum, einen eigenen Blick auf die Ereignisse zu werfen, sagte Chefredakteur Ramy Al-Asheq der Deutschen Presse-Agentur.

Er ist selbst aus Syrien geflohen und lebt nun in Köln. Einen Teil der Zeitung machen Nachrichten aus der arabischsprachigen Community aus. Neben Meldungen aus den Heimatländern setzt Al-Asheq wichtige Themen aus Deutschland.

In der Ausgabe nach Silvester schrieb eine syrische Autorin über sexuelle Übergriffe. Hinzu kommen praktische Fragen - zum Beispiel, wie die Registrierung in Deutschland läuft.

Die kostenlose Monatszeitung "Abwab" - was übersetzt "Türen" heißt - begann nach Angaben der Vermarkter Ende 2015 mit einer Auflage von 45.000. Sie wird über Werbung finanziert.

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