Er versteckte sich im Sand

Mordverdacht: McAfee-Gründer auf der Flucht

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Antivirus-Experte McAfee auf der Flucht.

San Pedro Town - Mit seinem Antivirus-System scheffelte er Millionen. Jetzt wird IT-Pionier John McAfee wegen Mordes an seinem Nachbarn gesucht. Doch der Verdächtige ist nicht aufzufinden.

John McAfee ist auf der Flucht. Die Polizei versuchte am Sonntag den Internet-Millionär bei einer Hausdurchsuchung zu fassen - McAfee war jedoch nicht auffindbar.

Dem 67-Jährigen Gründer der Antivirus-Software "McAfee" wird von der Polizei vorgeworfen seinen Nachbarn in San Pedro Town, einer Stadt im zentralamerikanischen Belize, am Samstagabend in den Hinterkopf geschossen zu haben. Bei dem Opfer handelt es sich um den Baulöwen Gregory Faull (52).

Wie die Bild berichtet hält sich McAfee versteckt, kommuniziert jedoch rege mit amerikanischen Medien. So berichtet das Magazin "Wired", dass er sich während der Polizeidurchsuchung in seinem Haus im Sand eingrub um so der Festnahme zu entgehen.

Hinter den Mordvorwürfen sieht McAfee einen politischen Komplott: Weil er einem Lokalpolitiker vor Monaten eine Spende verweigert habe, sei der Regierungschef von Belize mit dem IT-Pionier auf Kriegsfuß.

Medienberichten zufolge hatte McAfee jedoch schon in den letzten Monaten mit Drogenexzessen auf sich aufmerksam gemacht und sich zunehmend befremdlich verhalten.

Der Selfmade-Millionär McAfee hatte in den 90er Jahren seine Anteile an dem Antivirus-Riesen abgetreten und dafür 100 Millionen Dollar kassiert.

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