Antarktis-Eis im Juli drastisch geschmolzen

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Die Sommermonate wirken sich verheerend auf die Antarktis aus.

New York/Boulder - Die Sommermonate wirken sich verheerend auf die Antarktis aus: Alleine im Monat Juli schmolzen täglich 106.000 Quadratkilometer Eis.

Das meldet das US- Institut für Schnee- und Eisdaten (NSIDC) in Boulder (US-Bundesstaat Colorado). Das bedeutet, dass jeden dritten Tag ungefähr eine Fläche von der Größe Deutschlands im Meer versinkt.

Im vergleichbaren Monat Juli des vergangenen Jahres lösten sich nur 94 000 Quadratkilometer pro Tag im Ozean auf. 2007 lag die Tagesrate allerdings mit 107 000 Quadratkilometer Eisverlust noch höher als jetzt. Ähnlich wie vor zwei Jahren lag der Grund für den schnellen Eisschwund im Juli 2009 in einem starken Hochdruck-Gebiet, das für warme Winde und einen klaren Himmel über der westlichen Antarktis sorgte und das Eis zum Schmelzen brachte.

dpa

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