Anschlag im Irak fordert mindestens 20 Tote

Kirkuk - Bei einem Bombenanschlag auf eine Polizeistation im nordirakischen Kirkuk sind mindestens 20 Personen getötet worden. Es explodierten zwei Sprengsätze kurz hintereinander.

20 Menschen sind bei einem Bombenanschlag in der nordirakischen Stadt Kirkuk getötet worden, mindestens 80 wurden verletzt. Nach Angaben der Polizei explodierten am Donnerstag kurz hintereinander zwei Autobomben neben einer Polizeistation.

Nach der ersten Detonation flüchteten die Beamten aus dem Gebäude und liefen direkt in die zweite Explosion hinein, wie die Behörden erklärten. Ein weiterer Sprengsatz wurde eine Dreiviertelstunde später gezündet und hatte offensichtlich eine Polizeistreife in der Nähe einer Moschee zum Ziel.

Dabei gab es keine Verletzten. Kirkuk liegt knapp 300 Kilometer nördlich von Bagdad und ist Zentrum einer ölreichen Region. Kurdisch-, arabisch- und türkischstämmige Iraker beanspruchen die Stadt für sich.

dapd/dpa

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