Staatsanwälte verzichten ebenfalls

Breivik will keine Berufung einlegen

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Anders Breivik wird voraussichtlich keine Berufung gegen das Urteil einlegen

Oslo - Die Anwälte des verurteilten norwegischen Massenmörders Anders Behring Breivik halten es für unwahrscheinlich, dass ihr Mandant in Berufung geht.

„Ich denke, er wird sagen, dass er den Richterspruch nicht anficht“, sagte Breiviks Anwältin Vibeke Hein Baera am Freitag im norwegischen Fernsehen. Hauptverteidiger Geir Lippestad sagte der Nachrichtenagentur NTB, Breivik werde das Urteil annehmen.

Urteil gegen Anders Breivik - Massenmörder verzieht keine Miene

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Am meisten Angst hatte dem 33-Jährigen die Vorstellung gemacht, als Geisteskranker in die Psychiatrie eingewiesen zu werden. Er wollte unbedingt als zurechnungsfähig gelten, auch wenn er dann eine hohe Haftstrafe zu befürchten hatte.

Nach dem Urteil wird die Staatsanwaltschaft ebenfalls nicht in Berufung gehen. Das sagte Staatsanwalt Svein Holden. Die Beweisführung sei gründlich gewesen, es gebe keinen Grund, den Fall weiterzutragen.

Der Massenmörder war zuvor zu einer Haftstrafe von 21 Jahren mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt worden.

dpa

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