Schwer bewaffneter Mann

Amoklauf an US-College verhindert

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Das schnelle Eingreifen der Polizei ha wohl ein Blutbad verhindert.

Orlando - Das schnelle Eingreifen der Polizei hat in Orlando im US-Staat Florida offenbar einen Amoklauf an einem College verhindert. Ein Mann wollte seine Kommilitonen ins Freie locken und dort erschießen.

Ein schwer bewaffneter Student hatte dort am Montag in einem Studentenwohnheim zunächst einen Mitbewohner mit einer Waffe bedroht und dann den Feueralarm ausgelöst - wohl um die rund 500 Bewohner des Hauses ins Freie zu locken, wo er sie besser hätte erschießen können. Als die Polizei jedoch sofort anrückte, nahm er sich mit einem Kopfschuss das Leben.

Die Beamten fanden im Zimmer des Toten zwei Schusswaffen, mehrere hundert Schuss Munition, vier selbst gebastelte Sprengsätze sowie detaillierter Aufzeichnungen zu seiner geplanten Tat. „Sein Zeitplan ist zusammengebrochen. Wir denken, die schnelle Antwort der Sicherheitskräfte hat wohl verhindert, dass er schnell in Gang kam“, sagte Polizeichef Richard Beary und fügte hinzu: „Das hätte für alle ein sehr schlechter Tag werden können.“

Der 30-Jährige hätte das Wohnheim in den nächsten Wochen verlassen müssen, weil er nicht mehr an der Hochschule eingeschrieben war. Ob das der Grund für seine Planungen war, ist jedoch unklar.

ap

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