Amnesty fordert weitere Untersuchungen zu CIA-Gefängnissen

Vilnius - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die litauische Regierung zu neuen Ermittlungen über CIA-Geheimgefängnisse in dem baltischen Land aufgefordert.

“Die Ankündigung der litauischen Generalstaatsanwaltschaft, die Ermittlungen einzustellen, ist ein herber Rückschlag für die Aufarbeitung der europäischen Komplizenschaft mit dem CIA-Entführungsprogramm“, sagte Amnesty-Vertreterin Maria Scharlau in einer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme.

Die litauische Generalstaatsanwaltschaft hatte am Donnerstag angekündigt, die Untersuchungen würden fortgesetzt, sobald es neue Anhaltspunkte und Informationen gebe. “Wir brauchen konkrete Fakten, dass die angeblichen Inhaftierungen von Personen in Litauen beweisen“, sagte der stellvertretende Generalstaatsanwalt Darius Raulusaitis in Vilnius.

Litauen hatte bisher als einziger europäischer Staat eingeräumt, dass es auf seinem Territorium ein CIA-Geheimgefängnis gab und erlaubte 2010 einen Besuch des Europäischen Komitees zur Verhütung von Folter auf dem Gefängnisgelände. In den vergangenen Jahren war auch von Geheimgefängnissen für Terrorverdächtige in Polen und Rumänien die Rede gewesen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Wie werde ich Kirchenmaler/in?

Wie werde ich Kirchenmaler/in?

Proklamation beim Schützenfest in Aschen

Proklamation beim Schützenfest in Aschen

40 Jahre Städtepartnerschaft Bonnétable und Twistringen gefeiert

40 Jahre Städtepartnerschaft Bonnétable und Twistringen gefeiert

BVB feiert Ende des Finalfluchs

BVB feiert Ende des Finalfluchs

Meistgelesene Artikel

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Erschossener Elefant fällt um - und tötet Jäger

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Lehrerin kürt Siebtklässlerin zur „Terroristen-Kandidatin“

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Kinderwunsch? Arzt half wohl mit seinem Sperma

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Drama in den Alpen: Erdrutsch schließt 17 Menschen in Schlucht ein

Kommentare