Amerikanerin erhält 23,4 Millionen Dollar Schadensersatz von Ford

Rancho Cucamonga/USA - Eine Amerikanerin erhält von Ford 23,4 Millionen Dollar Schadensersatz. Sie ist seit einem Unfall querschnittsgelähmt. Schuld war ein Produktionsfehler. Ford sieht das anders.

Eine seit einem Autounfall querschnittsgelähmte Mutter hat von Ford deswegen Schadensersatz in Höhe von 23,4 Millionen Dollar zugesprochen bekommen.

Die Entscheidung der Geschworenen in Kalifornien erging einstimmig. Die Klägerin hatte nach Angaben ihres Anwalts im Jahr 2007 auf einer Autobahn die Kontrolle über ihren Ford Explorer verloren, weil sich das Reifenprofil am linken Hinterrad gelöst hatte.

Der Wagen überschlug sich mehrfach, und die Frau ist seitdem querschnittsgelähmt. Die damals 38-Jährige habe ihr Leben noch vor sich gehabt, inzwischen sei sie ans Bett gefesselt, sagte Anwalt Brian Brandt.

Das Unglück gehe auf einen Produktionsfehler bei Ford zurück. Der Autobauer machte dagegen die Verwendung eines abgenutzten Reifens für den Unfall verantwortlich und kündigte an, das Urteil von Donnerstag anzufechten.

DAPD

Rubriklistenbild: © dpa

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