Air-France-Flug 447: Maschine nicht in der Luft zerborsten

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Die Unglücksursache ist weiter unklar.

Paris - Der vor einem Monat auf der Strecke Rio-Paris abgestürzte Airbus ist nicht wie bisher vielfach angenommen in der Luft zerborsten.

Die Maschine schlug noch völlig intakt mit großer Geschwindigkeit auf die Meeresoberfläche. Das erklärte Alain Bouillard vom französischen Amt für Unfallanalyse BEA am Donnerstag in Le Bourget bei Paris. “Wir haben weder Brand- noch Sprengstoffspuren gefunden“, sagte Bouillard. Die Absturzursache ist immer noch schleierhaft. “Wir sind heute noch sehr weit davon entfernt, die Ursache des Absturzes zu finden“, sagte Bouillard.

Bilder: Flug AF447 wird vermisst

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Am 15. August werde man entscheiden, wie man weiter vorgehe. “Das Flugzeug ist ohne technische Probleme abgeflogen“, sagte Bouillard. Das Wetter sei schwierig, aber für die Gegend nicht ungewöhnlich gewesen. Wenn die Flugschreiber gefunden würden, werde man mehr erfahren. Er gehe weiter von der Hypothese aus, dass die Flugschreiber gefunden würden. Die Suchmethode werde sich in einer Woche ändern, aber die Suche gehe weiter.

Von Mitte Juli bis zum 20. August werde der Meeresboden systematisch mit Robotern abgesucht, um Trümmerteile zu suchen. “Ich habe keine Antwort auf die Frage, ob die Kabine beim Aufprall noch unter Druck stand und ob die Passagiere noch lebten“, sagte Bouillard. Alle 51 geborgenen Leichen seien in Brasilien. Die Brasilianer hätten noch keine Ergebnisse der Autopsien übermittelt.

dpa

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