Air-France-Absturz: Suchflüge von Dakar eingestellt

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Das französische Militärflugzeug AWACS wurde für die Suche über dem Atlantischen Ozean eingesetzt.

Paris - Mehr als drei Wochen nach dem Absturz der Air- France-Maschine in den Atlantik haben die Franzosen die Suchflüge von Afrika aus eingestellt.

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Suchflüge gebe es nur noch von Brasilien aus, berichtete der französische Rundfunk am Dienstag unter Berufung auf Militärkreise. Außerdem bleiben die Schiffe an der Absturzstelle. Bisher hatten französische Flugzeuge auch von Dakar in Senegal aus immer wieder das 2000 Kilometer entfernte Absturgebiet überflogen.

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Die Wrackteile, sofern sie überhaupt noch an der Oberfläche schwimmen, werden mit der Strömung immer weiter fortgetrieben. Weitere treibende Leichen zu finden, gilt als extrem unwahrscheinlich. Von den 228 Opfern wurden bisher 50 geborgen.

Die französische Marine konzentriert ihre Arbeit jetzt auf die Suche nach den Flugschreibern, die irgendwo auf dem zerklüfteten Meeresgrund vermutet werden. Empfindliche Horchgeräte fangen immer wieder Signale auf, die aber bisher nicht den Flugschreibern zugeordnete werden konnten. Über die Absturzursache gibt es noch keine Aussagen der Ermittler. Bisher wird weder ein technisches Versagen noch ein Pilotenfehler oder ein Terroranschlag oder eine Kombination verschiedener Ursachen ausgeschlossen.

dpa

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