Afghanistan: Über 20 mutmaßliche Aufständische getötet

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Ein Soldat posiert vor einem Schützenpanzer der ISAF.

Kabul/Mir Ali - Afghanische und NATO-Soldaten haben bei einem mehrtägigen Einsatz im Grenzgebiet zu Pakistan mehr als 20 mutmaßliche Aufständische getötet.

Die Militäroperation richtete sich gegen das den Taliban zugerechnete sogenannte Hakkani-Netzwerk, wie die NATO-Truppe ISAF mitteilte. Die Gruppe soll mit Al-Kaida in Verbindung stehen und für zahlreiche Anschläge verantwortlich sein. Der Einsatz im Bezirk Sadran der östlichen Provinz Paktia begann laut ISAF am Mittwoch. Der Hauptsitz des Hakkani-Netzwerks wird jenseits der Grenze in Pakistan vermutet.

Bei einem den USA zugeschriebenen Raketenangriff im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet wurden nach Geheimdienstangaben am Samstag zwölf Menschen getötet. Bei mindestens zweien der Opfer handele es sich um mutmaßliche Extremisten, verlautete aus pakistanischen Geheimdienstkreisen.

Der Luftangriff in Nord-Waziristan war der erste seit Beginn der Überschwemmungskatastrophe in Pakistan Ende Juli.

Bei einem Raketenangriff in der Stadt afghanischen Chost kamen am Freitagabend nach Angaben der Provinzregierung drei Kinder ums Leben, ihre Mutter wurde verletzt. Die Rakete sei offenbar von Aufständischen abgefeuert worden, erklärte ein Regierungssprecher. Der Angriff habe sich vermutlich gegen einen Militärstützpunkt gerichtet, die Rakete habe aber ihr Ziel verfehlt.

Bei Feuergefechten im Süden des Landes wurden nach Angaben der Regierungen in Canberra und London ein australischer und ein britischer Soldat getötet. Die NATO meldete überdies den Tod eines US-Soldaten.

apn

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