Afghanistan: Journalist befreit - Soldat tot

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Kommandotruppen in Afghanistan haben den entführten Journalisten offenbar befreit.

Kabul - Bei einem britischen Militäreinsatz zur Befreiung eines entführten US-Journalisten in Nordafghanistan sind mehrere Menschen ums Leben gekommen.

Laut der Nachrichtenagentur AP teilte in Militärsprecher mit, dass ein britischer Soldat getötet worden sei. Auch ein afghanischer Dolmetscher kam ums Leben, wie die “New York Times“ berichtete. Der Gouverneur des Unruhe-Distrikts Char Darah, Abdul Wahid Omarkhel, sagte der Nachrichtenagentur dpa, dass außerdem eine Zivilistin bei der Operation getötet worden sei.

„Times“-Reporter Stephen Farrell war am Samstag von Taliban-Kämpfern überfallen worden, als er über die Folgen des NATO-Luftangriffs auf zwei entführte Tanklastwagen berichten wollte. Bei dem von der Bundeswehr angeforderten Luftangriff kamen mindestens 72 Menschen ums Leben.

Der Reporter und sein Übersetzer waren in der Nähe des Ortes verschleppt worden, an dem die Bundeswehr am Freitag vergangener Woche den umstrittenen Luftangriff gegen zwei von Taliban gekaperte Tanklastwagen angeordnet hatte. Sie wollten Recherchen über den Luftangriff anstellen, als die Taliban sie in ihre Gewalt brachten. Die “New York Times“ berichtete, der Journalist habe sich bei seiner Zentrale mit den Worten gemeldet: “Ich bin raus, ich bin frei.“ Er habe von panischen Szenen während der Kommandoaktion berichtet.

dpa/AP

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