Acht Millionen Tote weniger: Erfolg im Kampf gegen HIV

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HIV- und Aids-Medikamente werden verteilt: Foto: Rungroj Yongrit/Archiv

Addis Abeba (dpa) - Der Kampf der internationalen Gemeinschaft gegen HIV hat zu einem Drittel weniger Neuansteckungen und rund 40 Prozent weniger Todesfällen geführt.

Dank der weltweiten Bemühungen seit dem Jahr 2000 steckten sich 30 Millionen Menschen gar nicht erst an und acht Millionen Todesfälle konnten vermieden worden, wie es in einem am Dienstag veröffentlichten UN-Bericht hieß. "Die Welt hat es geschafft, die Aids-Epidemie anzuhalten und zur Umkehr zu bringen", sagte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon.

Der nächste Schritt müsse das "ehrgeizige, aber realistische" Ziel sein, die Epidemie bis 2030 ganz zu beenden, forderte Ban. Dafür müssten die Mittel für den Kampf gegen HIV in den kommenden fünf Jahren von derzeit rund 22 Milliarden US-Dollar um etwa acht bis zwölf Milliarden Dollar pro Jahr erhöht werden, wie es in dem Bericht des UN-Programms UNAIDS hieß. "Die nächsten fünf Jahre werden entscheidend sein."

Im Jahr 2000 stellte HIV in ärmeren Ländern oft noch ein Todesurteil dar. Damals starben dem Bericht zufolge weltweit jeden Tag rund 4300 Menschen an den Folgen der Immunschwächekrankheit Aids. Inzwischen erhalten weltweit 15 Millionen Menschen die nötige Medizin, um den HI-Virus langfristig in Schach zu halten. Seit 2000 wurden den UN zufolge weltweit geschätzt 187 Milliarden Dollar in den Kampf gegen HIV investiert.

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