9/11: Letzte Opfer-Klage beigelegt

New York - Zehn Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ist in New York nach einem Bericht der “New York Times“ die letzte Klage von Opfer-Familien beigelegt worden.

In dem Rechtsstreit ging es um die angeblich mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen am Internationalen Flughafen Boston Logan. Dort waren fünf Terroristen mit Messern und Pfefferspray bewaffnet durch die Kontrollen gelassen worden. An Bord von United Airlines Flug 175 stürmten sie das Cockpit, töteten die Piloten und steuerten das Flugzeug in den südlichen Turm des World Trade Centers.

Bilder vom 11. September 2001

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Der damals 31-jährige Hockeyspieler Mark Bavis war unter den Opfern im Flugzeug. Seine Familie wollte dem Gericht Dokumente vorlegen, denen zufolge die Sicherheitskräfte am Bostoner Flughafen unzureichend ausgebildet waren und kaum Englisch sprechen konnten. Die meisten hätten noch nie von der Terrororganisation Al-Kaida und Osama bin Laden gehört zu haben. Der Prozess sollte im November beginnen. Nach dem Bericht der Zeitung einigten sich die Kläger aber Anfang der Woche auf eine Abfindung. Über die Höhe wurde nichts bekannt.

dpa

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