53 Verdachtsfälle von Narkolepsie nach Schweinegrippe-Impfung

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Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Impfstoff Pandemrix und der erstmaligen Entwicklung einer Narkolepsie? Foto: Fredrik von Erichsen

Düsseldorf (dpa) - Bundesweit sind 53 Verdachtsfälle registriert, bei denen der Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix möglicherweise die unheilbare Schlafkrankheit Narkolepsie ausgelöst hat.

Dies geht aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor, über die die "Rheinische Post" berichtet. Zu den Betroffenen zählen demnach 27 Minderjährige. Bei Kindern mit gesicherten Diagnosen seien die Symptome im Durchschnitt etwa 160 Tage nach der Impfung aufgetreten, bei Erwachsenen waren es 194 Tage.

Das als Schweinegrippe bekanntgewordene Virus H1N1 löste 2009 von Mexiko ausgehend eine Pandemie aus. In Deutschland empfahlen die Behörden, sich durch Impfungen dagegen zu schützen. Während der Influenza-Welle 2009/2010 wurden in Europa fast 31 Millionen Menschen mit Pandemrix geimpft. Daneben gab es noch andere Impfstoffe. Die Gefährlichkeit der Grippe war damals allerdings überschätzt worden. Bei Narkolepsie leiden Patienten tagsüber an Schläfrigkeit und können plötzlich ihre normale Muskelspannung verlieren.

Paul-Ehrlich-Institut zu Narkolepsie und Impfung

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