Studie schlägt Alarm

2050 mehr Plastikmüll in den Meeren als Fische

+
Auch die Ostsee ist voller Plastikmüll.

Davos - Eine Lkw-Ladung Plastikmüll gelangt derzeit pro Minute in die Meere. Eine Studie ruft jetzt zum Handeln gegen diese Verschmutzung auf. Ansonsten drohten böse Konsequenzen.

Bis 2050 wird einer Studie zufolge mehr Plastikmüll in den Weltmeeren schwimmen als Fische. Schon jetzt gelangten jedes Jahr mindestens acht Millionen Tonnen Plastik in die Meere, heißt es in einer Studie der Ellen-MacArthur-Stiftung, die am Dienstag zur Eröffnung des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos vorgestellt wurde.

"Wenn nicht gehandelt wird, wird diese Menge bis 2030 auf zwei Ladungen pro Minute ansteigen", heißt es in der Studie. Bis 2050 seien es dann vier Lkw-Ladungen pro Minute. Bei dem Plastikmüll handelt es sich hauptsächlich um Verpackungsmaterial.

Wenn alles weitergehe wie bisher, komme bis 2025 eine Tonne Plastik auf drei Tonnen Fisch, bis 2050 wäre es dann mehr Plastik als Fische. Daher müsse der Gebrauch von Plastik beziehungsweise das Recycling drastisch verändert werden, sagte Dominic Waughray vom Weltwirtschaftsforum. Öffentlichkeit, privater Sektor und die Bürger müssten dabei zusammenarbeiten. In der Studie wird ein unabhängiges Koordinierungsgremium für die Initiative vorgeschlagen.

afp

Das könnte Sie auch interessieren

Grusellabyrinth und Horror-Fest: Halloween in Deutschland

Grusellabyrinth und Horror-Fest: Halloween in Deutschland

Wie werde ich Winzer/in?

Wie werde ich Winzer/in?

Zu Tisch! - Große Tafeln brauchen Raum zum Wirken

Zu Tisch! - Große Tafeln brauchen Raum zum Wirken

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

Meistgelesene Artikel

Großmutter und Polizisten getötet: 25-Jähriger vor Gericht

Großmutter und Polizisten getötet: 25-Jähriger vor Gericht

Verheerende Waldbrände in Portugal - mehr als 30 Tote

Verheerende Waldbrände in Portugal - mehr als 30 Tote

Ex-Hurrikan „Ophelia“: Drei Todesopfer - Sturm zieht weiter nach Schottland

Ex-Hurrikan „Ophelia“: Drei Todesopfer - Sturm zieht weiter nach Schottland

Menschenfressender Tiger in Indien getötet

Menschenfressender Tiger in Indien getötet

Kommentare