20-jähriger Inder stirbt in Abschiebehaft

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20-jähriger Inder stirbt in Abschiebehaft.

Wien - Ein 20-jähriger Inder ist in Österreich während eines Hungerstreiks in Abschiebehaft gestorben. Sein Asylgesuch wurde in diesem Jahr abgelehnt und er kam in Haft.

Der junge Mann war seit Anfang August in Gewahrsam und verweigerte seit mehr als einem Monat die Nahrungsaufnahme, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA am Montag.

“Nach derzeitigen ärztlichen Erkenntnissen konnte kein offensichtlicher Zusammenhang zwischen Hungerstreik und Todesursache gefunden werden“, hieß es laut APA in einer Polizeimitteilung. Der Mann sei 2006 illegal nach Österreich eingereist. Als sein Asylgesuch dieses Jahr abgelehnt wurde, sei er untergetaucht und im August wieder aufgegriffen worden.

dpa

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