166 Millionen Menschen weltweit hungern

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Eine Frau hält ihren unterernährten Sohn in einem Flüchtlingscamp in Dadaab, bei Garissa, Kenia, am 23 Januar 2009. Sie waren zuvor vor Kämpfen aus Somalia geflohen.

Rom - 166 Millionen Menschen weltweit leiden laut einer UN-Studie an Hunger. In 22 Ländern seien die Bewohner chronisch unterernährt oder hätten Probleme, genug zu essen zu bekommen.

Das geht aus einem am Dienstag vorgestellten Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen hervor. Zu den betroffenen Ländern zählen unter anderm Afghanistan, Haiti, der Irak, Somalia und der Sudan.

Schuld daran sind den Angaben zufolge vor allem Kriege, Naturkatastrophen und mangelhafte staatliche Institutionen. Von anhaltenden Lebensmittelkrisen sprechen die beiden UN-Organisationen, wenn ein Land mindestens acht Jahre lang unter Nahrungsknappheit leidet und mehr als zehn Prozent seiner Entwicklungshilfe in Form von humanitären Hilfsgütern erhält.

AP

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