Völlig überladen: 16 Tote bei Bus-Tragödie

Karaganda - Mindestens 16 Menschen sind in der zentralasiatischen Republik Kasachstan beim Zusammenstoß eines überladenen Kleinbusses mit einem Lastwagen ums Leben gekommen.

Der Bus, der etwa zehn Passagiere mehr als zugelassen hatte, geriet nach Polizeiangaben auf die Gegenfahrbahn, wo er im Gebiet Karaganda mit dem Lastwagen zusammenprallte. Das meldeten kasachische Medien am Dienstag. Die meisten Opfer des Unfalls auf der Autobahn Almaty-Jekaterinburg seien Bürger der Nachbarrepublik Kirgistan gewesen, meldete die Agentur Kazinform.

Der Bus war unterwegs nach Russland. In den postsowjetischen Staaten reisen viele der oft in Armut lebenden Menschen unter gefährlichsten Bedingungen. Der Minibus sei für acht Passagiere und nicht für 18 ausgelegt gewesen, hieß es. Zwei Insassen des Busses sowie der Fahrer des Lastwagens überlebten verletzt.

dpa

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