Bis zu 1000 Peitschenhiebe für Plauderei über Sex

Riad - Im islamischen Königreich Saudi-Arabien hat zum ersten Mal ein Mann gewagt, öffentlich über sein Sexualleben zu plaudern. Nun drohen ihm Peitschenhiebe und eine Haftstrafe.

Wie die Zeitung “Arab News“ am Montag berichtete, steht Masen Abdul Jawad (32) seit Sonntag in der Hafenstadt Dschidda vor Gericht. Ihm drohen bis zu 20 Jahre Haft und mehr als 1000 Peitschenhiebe. Der geschiedene Vater von vier Kindern hatte im vergangenen Juli in einer TV-Sendung des arabischen Senders LBC erzählt, wie er in seinem rot dekorierten Schlafzimmer Frauen verführt. Außerdem hatte er berichtet, er habe im Alter von 14 Jahren zum ersten Mal Sex gehabt, mit einer Nachbarin.

Drei von Abdul Jawads Freunden, die auch in dem Film zu sehen sind, wurden den Angaben zufolge ebenfalls angeklagt. Der Prozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

In Saudi-Arabien achtet die Religionspolizei darauf, dass Männer und Frauen, die nicht miteinander verheiratet sind, keinerlei Kontakt miteinander haben. Außerehelicher Geschlechtsverkehr ist streng verboten. Frauen müssen in der Öffentlichkeit bodenlange schwarze Gewänder und Kopftücher tragen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Haben sich Ihre Fingernägel so verändert? Dann sofort zum Arzt!

Haben sich Ihre Fingernägel so verändert? Dann sofort zum Arzt!

Google Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

Google Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test

Pizarros Treffer gegen Werder

Pizarros Treffer gegen Werder

FCB-Trainingsbilder: Vidal im Abschlusstraining dabei

FCB-Trainingsbilder: Vidal im Abschlusstraining dabei

Meistgelesene Artikel

ESA- und Nasa-Forscher wollen an harmlosem Asteroiden für den Ernstfall üben

ESA- und Nasa-Forscher wollen an harmlosem Asteroiden für den Ernstfall üben

Mann drohen drei Jahre Haft in Dubai - der Grund dafür macht sprachlos

Mann drohen drei Jahre Haft in Dubai - der Grund dafür macht sprachlos

Krankenhaus-Attraktion: Supermann kommt zum Fensterputzen

Krankenhaus-Attraktion: Supermann kommt zum Fensterputzen

UN-Generalsekretär fordert weltweite Abschaffung der Todesstrafe

UN-Generalsekretär fordert weltweite Abschaffung der Todesstrafe

Kommentare