Baumann interessiert die Klausel nicht

Nouris Bekenntnis: Wiedwald bleibt im Tor

Felix Wiedwald wird auch gegen Darmstadt 98 im Werder-Tor stehen.
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Felix Wiedwald wird auch gegen Darmstadt 98 im Werder-Tor stehen.

Bremen - Von Björn Knips. Lange hat sich Alexander Nouri geziert, nun hat es der Werder-Coach getan und seinem Keeper Felix Wiedwald so deutlich wie nie zuvor das Vertrauen ausgesprochen.

„Es besteht kein Grund, etwas zu ändern. ,Wiedi’ hat gut gehalten“, beantwortete Nouri die Torwartfrage auf der Pressekonferenz am Donnerstagmittag. Demnach wird Wiedwald auch am Samstag im Heimspiel gegen Darmstadt 98 (15.30 Uhr) das Bremer Tor hüten. Jaroslav Drobny muss sich nach überstandenen Schulterproblemen mit dem Platz auf der Ersatzbank begnügen. Dort löst er Michael Zetterer ab, der zur U23 zurückkehrt.

Wiedwald hatte zu Jahresbeginn erst von einer Rotsperre Drobnys nach dessen Platzverweis gegen Dortmund profitiert, dann von der Verletzung des Tschechen. Trotz guter Leistungen bei den Siegen in Mainz und Wolfsburg ließ es Nouri dann offen, wem er künftig vertraut. Nun sorgte der Coach für Klarheit. Als neue Nummer eins wollte er Wiedwald zwar noch nicht bezeichnen, aber Nouri betonte: „Wenn ,Wiedi’ weiter diese Leistung bringt, besteht kein Grund für einen Wechsel.“

„Felix spielt in unseren Planungen eine Rolle“

Es liegt als am Achimer, wie es für ihn bei Werder weitergeht. Am Saisonende läuft sein Vertrag aus, der sich allerdings nach dem 20. Profieinsatz in dieser Saison automatisch um ein Jahr verlängert. 14 hat der 26-Jährige schon absolviert. Doch Sportchef Frank Baumann stellte auf der Pressekonferenz klar: „Diese Klausel hat wenig Einfluss für uns, wir lassen uns nicht von einer Klausel abhängig machen. Wir müssen schauen, welche Konstellation im Tor für uns für die nächsten Jahre gut und richtig ist.“ Das klang im ersten Moment eher negativ für Wiedwald, doch Baumann machte seinem Keeper durchaus Hoffnung: „Wir können mit Felix auch verlängern, wenn die Klausel nicht greift. Felix spielt in unseren Planungen eine Rolle.“

Wiedwald selbst hatte unlängst in einem „Bild“-Interview betont, dass ihm eine automatische Verlängerung um ein Jahr eigentlich nicht ausreicht und er sich einen langfristigen Kontrakt wünscht. „Das ist legitim“, entgegnete nun Baumann: „Aber das besprechen wir intern und nicht öffentlich.“ Spannend wird auch, was aus Drobny wird. Der 37-Jährige soll eine ähnliche Option wie Wiedwald besitzen. Baumann hatte schon mal durchblicken lassen, dass er sich eine weitere Zusammenarbeit mit dem Torwart-Oldie vorstellen kann.

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