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Läuse im Garten loswerden: Einfaches Hausmittel hilft ohne Chemie

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Von: Jessica Jung

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Schildläuse befallen jegliche Pflanzenarten. Mit einigen Tricks können Hobbygärtner sie ganz einfach loswerden.

Dortmund – Der Frühling ist im vollen Gange und zieht Hobbygärtner ins Grüne. Viele vernehmen dort allerdings nicht nur blühende Pflanzen und Blumen, sondern auch unerwünschte Schildläuse. Mit einigen Tricks können diese entfernt werden – und das sogar ohne Chemikalien, wie RUHR24 berichtet.

TiereSchildläuse
KlasseInsekten
OrdnungSchnabelkerfe

Schildläuse erkennen und loswerden: Deshalb sind die Tiere so gefährlich

Die sogenannten Schildläuse sind eine bestimmte Art von Blattläusen, von denen nur die Weibchen gefährlich für die Pflanzen sind. Diese stechen nach Angaben von utopia.de die Gewächse an und ernähren sich von den Pflanzensäften. Zusätzlich legen die Tiere ihre Eier auf dem Gewächs ab. Meist sitzen sie gut getarnt auf der Unterseite von Pflanzenblättern (mehr Lifehacks bei RUHR24).

Werden auf den Blättern der Pflanze klebrige Spritzer entdeckt, kann es sich bereits um einen Befall von Schildläusen handeln. Denn diese können die zuckerhaltigen Bestandteile der Pflanzensäfte sein, welche die Insekten ausscheiden. Diese Zuckersäfte setzen den Pflanzen ebenfalls zu, denn sie sind ein guter Nährboden für die schädlichen Rußtaupilze. Der Zuckersaft lockt zusätzlich Ameisen in den Garten.

Schildläuse loswerden ohne Chemie: Mit einigen Hausmitteln ganz einfach

Doch um dies zu vermeiden, können Hobbygärtner die Schildläuse genauso wie Maikäfer im Garten beseitigen. Als Wunderwaffe soll sich unter anderem selbstgemachte Rainfarnbrühe eignen. Dafür sollen 150 Gramm frische Rainfarnblätter in fünf Liter heißes Wasser gegeben werden. Das Gemisch wird im Anschluss für 30 bis 60 Minuten ziehen gelassen. Danach können die Schädlinge bereits angesprüht werden.

Im Abstand von einer Woche sollen die befallenen Blätter mindestens dreimal mit der Brühe versorgt werden, bevor die Läuse endgültig weg sind. Mithilfe von Wermut-Sud soll es jedoch deutlich schneller gehen. Dieser wird genauso hergestellt, wie die Rainfarnbrühe, bloß dass man anstelle der Rainfarnblätter Wermutkraut verwendet. Bereits nach einer Anwendung sollen die Tiere verschwinden.

Schildläuse bei Zimmerpflanzen bekämpfen: Wasser als Wundermittel

Bei Zimmerpflanzen soll es reichen, die Gewächse unter Wasser abzuwaschen. Dabei muss allerdings relativ stark über die Blätter gerieben werden, damit sich die Schädlinge lösen. Seife soll dabei helfen, den Vorgang zu vereinfachen. Diese Methode bringt allerdings einige Nachteile mit sich.

Denn empfindliche Pflanzen können durch die Reibung beschädigt werden. Zusätzlich kann es sein, dass Schädlinge übersehen werden, oder im schlimmsten Fall die Eier verteilt werden.

Pflanze ist von Schildläusen befallen.
Schildläuse können mit einigen Hausmitteln beseitigt werden. © Imago

Besonders anfällig für den Befall der Schildläuse sollen Pflanzen sein, welche geschwächt oder gestresst sind. Doch auch Gewächse wie Orchideen, Palmen und Ficus-Pflanzen sind oft betroffen. Im Garten sind zusätzlich Obstbäume Opfer der Tiere. Apfelbäume sollen besonders anfällig für Schädlinge sein, wie 24garten.de berichtet.

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