Ernsthafte Verletzungen möglich

Käse-Rückruf: Es droht ernste Gefahr - sogar innere Blutungen möglich

Ein beliebter Käse vom Discounter könnte Fremdkörper enthalten. Kunden sind dazu aufgefordert, das Produkt nicht mehr zu verzehren.

  • Die Discounter-Kette Norma ruft einen Reibekäse zurück.
  • Schuld daran sind laut dem Hersteller mögliche grüne Plastik-Fremdkörper im Produkt.
  • Betroffen ist der „Leckerrom Bayerischer Emmentaler gerieben“ mit dem Haltbarkeitsdatum 02.04.2021.

Die Discounter-Kette Norma* ruft einen bundesweit verkauften Reibekäse zurück. Der Grund: „Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich grüne Plastikfremdkörper in der Packung befinden“, teilt der Hersteller Bayernland mit. Wie groß die Fremdkörper sein können, gibt Bayernland nicht an. Abhängig davon kann eine Erstickungsgefahr aber nicht ausgeschlossen werden.

Norma: Käse-Rückruf von Bayernland - dieses Produkt ist betroffen:

Konkret handelt es sich bei dem zurückgerufenen Reibekäse um das Produkt mit dem Namen „Leckerrom Bayerischer Emmentaler gerieben“. Der Käse ist verpackt in 250-Gramm-Beuteln, gekennzeichnet mit der Aufschrift „45 % Fett i.Tr.“. Teil des Rückrufs* sind laut dem Discounter alle Verpackungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02.04.2021.

Kunden, welche das Produkt noch in Ihrem Haushalt haben, werden gebeten, dieses nicht mehr zu verzehren. Der Hersteller gibt außerdem an, dass die betroffenen Käse-Packungen in jeder Norma-Filiale zurückgegeben werden können. Ein Kassenbon sei dafür nicht nötig. Den Kaufpreis bekommen Kunden „selbstverständlich zurückerstattet“.

Reibekäse Norma: Kunststoff-Splitter können zu inneren Verletzungen und Blutungen führen

Das Verbraucher-Portal produktwarnung.eu betont die Gesundheitsgefahr bei Produkten mit Fremdkörpern. „Metallische Fremdkörper, Glasscherben oder Glassplitter, Holz- und Kunststoffsplitter können zu ernsthaften Verletzungen im Mund- und Rachenraum sowie zu inneren Verletzungen oder Blutungen führen“, schreibt das Portal. „Verbraucher die einen der betroffenen Artikel besitzen, sollten betroffene Produkte nicht mehr verwenden und dem Handel zurückbringen.“ Immer häufiger werden Produkte - besonders aus dem Lebensmittel-Bereich - zurückgerufen. Die Ursachen dafür lesen Sie hier*. (nap) *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/dpa

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