Probleme mit neuem „Click & Meet“-System

„Alle irre“: Kundin wird bei IKEA abgewiesen - E-Mail des Möbelhauses sorgt für Verwunderung

Ikea öffnet wieder seine Pforten, die Schlangen sind teilweise enorm lang.
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Ikea öffnet wieder seine Pforten, die Schlangen sind teilweise enorm lang.

Seit Kurzem dürfen Möbelhäuser wieder Kunden empfangen. Eine Frau wurde kürzlich bei Ikea abgewiesen, obwohl sie sich an die klaren Ansagen gehalten hatte.

Dresden - In Zeiten der Lockdowns im Zuge der Corona-Pandemie* ist Shopping im Laden deutlich umständlicher geworden. Seit Anfang März macht die Bundesregierung die Maßnahmen vom Inzidenzwert der jeweiligen Region abhängig, womit die Möglichkeit besteht, mit Termin in Möbelhäusern oder Bekleidungsgeschäften einkaufen zu gehen*. Eine IKEA-Kundin teilte ihre schlechten Erfahrungen mit dem neuen System nun öffentlich.

Shoppen trotz Corona: Ikea-Kundin wird nach Enttäuschung deutlich - „Als ich endlich dran war, ...“

Seit Kurzem kann das Möbelhaus wieder seine Kundschaft empfangen, doch die Abläufe sind angesichts des „Click & Meet“-Systems noch alles andere als flüssig. „Click & Meet“ wurde kürzlich im Einzelhandel eingeführt, um die nötigen Kundendaten zu erfassen und feste Termine für Verbraucher zu gewährleisten. Am Dresdner Standort der schwedischen Einrichtungskette geht es organisatorisch jedoch nicht gerade geordnet zu, wie ein Beitrag einer aufgebrachten Kundin verrät.

Auf Twitter ließ sie ihrem Frust über die Umsetzung des Systems freien Lauf. Die Userin postete zunächst ein Foto, auf dem zahlreiche wartende Personen beim Anstehen vor der IKEA-Filiale zu sehen sind. „Mindestens 200 m lange Schlange bei Click & Meet bei IKEA“, schreibt sie darunter.

Mit langen Wartezeiten rechnen die meisten Käufer, die mit den alternativen Hygienekonzepten auf Shopping-Tour gehen. Doch die Twitter-Nutzerin hatte ein ganz anderes Problem. „Als ich endlich dran war, ließ man mich mangels Termin nicht rein“, meint sie in ihrem Beitrag vom Freitag. „Obwohl ich einen Barcode für meine Rückgabe hatte und es hieß, ich sollte mich IM Einrichtungshaus an den Kundenservice wenden.“

„Click & Meet“ bei Ikea: Kundin wird abgewiesen und poltert gegen das Möbelhaus - „Alle irre“

Scheinbar wurde die Kundin trotz ihres Barcodes nicht bedient. In einer E-Mail von Ikea, die sie als Screenshot an den ursprünglichen Tweet hinzufügt, heißt es deutlich, dass die Kundin lediglich die Mail, den Kaufbeleg sowie das Produkt für die Express-Rückgabe benötige.

„Jetzt habe ich die doofe Lampe wieder mitgenommen. Alle irre“, schreibt die enttäuschte Verbraucherin. „Servicewüste Deutschland“, pflichtet ihr ein User bei. Während neue Hygienekonzepte weiterhin die Sicherheit der Kunden wahren, wird es künftig wohl weitere ärgerliche Fälle wie den der Userin geben. (ajr) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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