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Häufigste Herzrhythmusstörung: Was Sie über das Vorhofflimmern wissen sollten

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Von: Yannick Hanke

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Ein Mann fasst sich ans Herz.
Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung. © Andrey Popov/imago

Das Herz schlägt und schlägt. Dabei kann das Hohlorgan mitunter auch aus dem Takt kommen. Dann ist von einer Herzrhythmusstörung die Rede. Das Vorhofflimmern tritt am häufigsten auf.

Berlin – Zahlen, die durchaus überraschen: Laut der Deutschen Herzstiftung sind bis zu zwei Millionen Menschen in Deutschland von Vorhofflimmern betroffen. Wenn das Herz nicht mehr im Takt schlägt und die Herzrhythmusstörung sich zum ersten Mal zeigt, dann empfinden das viele Menschen als bedrohlich. Umso wichtiger, drei elementar wichtige Fakten zum Vorhofflimmern zu thematisieren.

Vorhofflimmern als häufigste Herzrhythmusstörung: Oft zeigt es keine Symptome

Mitunter hat das Vorhofflimmern, die häufigste Herzrhythmusstörung, auch keine Symptome. Laut der Deutschen Herzstiftung könnte das bei jedem zweiten Betroffenen der Fall sein. Bei diesen Menschen wird die Herzrhythmusstörung dann bestenfalls durch Zufall entdeckt. Das kann beispielsweise beim Puls fühlen, beim Blutdruckmessen oder durch ein EKG beim Arztbesuch passieren.

Was besonders tückisch ist: Vor allem bei älteren Menschen tritt diese Herzrhythmusstörung oftmals ohne jegliche Beschwerden auf. Laut der Deutschen Herzstiftung wäre vom Vorhofflimmern im Alter über 70 rund jeder Zehnte betroffen. In Symptomen muss sich das aber nicht immer äußern.

Smartwatch kann beim Erkennen vom Vorhofflimmern helfen

Beim Erkennen der häufigsten Herzrhythmusstörung, dem Vorhofflimmern, kann tatsächlich eine Smartwatch helfen. Die sogenannten Wearables, also Technologien, die man am Körper oder am Kopf trägt, haben eine zuverlässige Treffsicherheit. Die Deutsche Herzstiftung spricht von über 90 Prozent der Fälle, in denen sie Vorhofflimmern erkennen würden.

„Allerdings bedarf es immer einer Bestätigung der Diagnose für die erfasste Rhythmusstörung durch den Facharzt“, so Thomas Voigtländer, Vorsitzender der Herzstiftung. Doch: Wenn die Messdaten einen Verdacht auf Herzrhythmusstörung geben sollten, dann melden sich die Smartwatches in der Regel. Dann raten sie zur ärztlichen Abklärung.

Durch Vorhofflimmern steigt das Schlaganfallrisiko – doch Vorbeugen ist möglich

Tatsächlich kann das Risiko für einen Schlaganfall durch das Vorhofflimmern steigen. Die Erklärung: Durch elektrische Fehlreize ziehen sich die Herzvorhöfe nicht mehr geordnet zusammen. Sie flimmern, wodurch der Blutfluss in den Vorhöfen abnimmt und das Blut leichter gerinnt. Dadurch wird begünstigt, dass ein Blutpfropf entsteht.

Dieser kann in die Gehirngefäße gelangen. Sollte er dort ein Gefäß verstopfen, wird das Gehirn nicht mehr mit lebenswichtigem Sauerstoff versorgt werden. Es kommt zum Schlaganfall.

Lässt sich dieses Risiko denn auch senken? Ja. Zur Vorbeugung nehmen Betroffene oft Blutverdünner. Und wie so oft, spielt auch hier der entsprechende Lebensstil eine große Rolle. Wer sich ausgewogen ernährt, regelmäßig bewegt und nicht raucht, tut schon eine Menge, um einem Schlaganfall vorzubeugen.

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