Gefahr durch Betrüger

Betrug bei WhatsApp: Fake-Version von Messenger könnte Account sperren

Das WhatsApp-Logo und eine Person mit einem Smartphone in der Hand.
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WhatsApp warnt seine Nutzer aktuell vor Betrügern. (Symbolbild)

Nutzer von WhatsApp sollten den Messenger auf ihrem Smartphone überprüfen. Betrüger sind aktuell durch eine Kopie der App aktiv.

Deutschland - WhatsApp wird täglich von unzähligen Menschen in Deutschland verwendet. Doch momentan ist bei der App Vorsicht geboten. Der eigene Account könnte gesperrt werden, berichtet RUHR24*.

AnwendungWhatsApp
EntwicklerWhatsApp Inc. / Facebook Inc
Erscheinungsjahr2009
KategorieInstant Messaging

Warnung bei WhatsApp: Fake-Version von Messenger könnte Account sperren

Egal, ob für Sprachnachrichten, kurze Texte oder zum Austausch von Dateien - trotz des Skandals um die Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) bei WhatsApp* erfreut sich der Messenger weiterhin großer Beliebtheit. Doch wer auf die App nicht verzichten möchte, der sollte sie nun überprüfen.

Denn aktuell ist eine Fake-Version von WhatsApp im Umlauf. Wer diese Variante auf dem Smartphone installiert hat, riskiert, dass der eigene Account nicht mehr genutzt werden kann.

Eigentlich sollten die Nutzer von WhatsApp durch neue Funktionen, wie die Auswahl der Video-Qualität*, weiterhin Freude an der Anwendung haben. Doch derzeit erhalten einige Nutzer eine unerwünschte Benachrichtigung. In der Messenger-App erscheint die Nachricht, dass der eigene Account vorübergehend gesperrt sei.

WhatsApp warnt vor Betrug: Wie Nutzer die Fake-Version erkennen können

Wer nicht sofort reagiert, könnte seinen Account - und damit die gesamten gespeicherten Nachrichten, Fotos und Videos - bei WhatsApp verlieren, warnt das Unternehmen. Dies passiert, wenn ein Nutzer auch nach der zwischenzeitlichen Sperrung die Fake-Version des Messengers verwendet statt der originalen Anwendung.

Ob man die originale Anwendung von WhatsApp nutzt, ist in den Einstellungen nachprüfbar. Dafür müssen Nutzer bei Android-Geräten einfach auf die drei Punkte rechts oben in der Ecke klicken, und anschließend erst „Einstelllungen“ und dann „Hilfe“ auswählen. Darunter verbirgt sich die Option „App-Info“.

Nutzer von WhatsApp könnten ihren Account verlieren, wenn sie nicht zeitnah handeln.

Bei iPhones ist die Vorgehensweise etwas anders. Nutzer von WhatsApp mit einem iPhone müssen unter „Weitere Optionen“, dann „Einstellungen“ und daraufhin „Hilfe“ und „App-Info“ auswählen. Bei Fake-Versionen steht dort „GB WhatsApp“, „WhatsApp Plus“ oder ähnliches. Wer einen solchen Namen entdeckt, sollte sofort handeln.

WhatsApp-Account gesperrt: Nutzer können Daten trotz Betrugs noch retten

Dazu gehört je nach WhatsApp-Kopie zunächst das Sichern der Chatverläufe. Laut dem Messenger-Dienst sei dies besonders wichtig, wenn eine andere Version als „GB WhatsApp“ oder „WhatsApp Plus“ verwendet wird. Anschließend sollten die folgenden Schritte genau durchlaufen werden. Bei „GB WhatsApp“ gilt:

  • Die vorübergehende Sperrzeit des Accounts abwarten. Wann die Anwendung wieder nutzbar ist, sollte ein Timer anzeigen.
  • Unter der Kategorie „Weitere Optionen“ den Punkt „Chats“ auswählen und anschließend den Chat speichern.
  • In den allgemeinen Einstellungen des Smartphones erst „Speichern“, dann „Dateien“ anklicken.
  • In der rechten oberen Ecke „Mehr“ und „Umbenennen“ auswählen, sodass der Name des Ordners in „WhatsApp“ geändert werden kann. Die Herangehensweise kann je nach Smartphone und Betriebssystem etwas variieren.
  • Über den Play Store oder den App Store sollten Nutzer nun die offizielle Version von WhatsApp installieren und ihre Handynummer anschließend verifizieren.
  • Ist das Erstellen des Backups erfolgreich verlaufen, können die Chats nun durch einen Klick auf „Wiederherstellen“ und „Weiter“ wiederhergestellt werden.

Bei wem statt „GB WhatsApp“ in der App-Info „WhatsApp Plus“ zu lesen ist, der kann nach ähnlichen Schritten vorgehen. Also auch bei diesem Fake-Messenger sollte zunächst im Play Store oder App Store die offizielle Anwendung heruntergeladen und die Nummer verifiziert werden.

Im Video: Neues WhatsApp-Feature - Chat-Nachrichten zerstören sich selbst

Sind die Chatverläufe zuvor gesichert worden, sollten sie sich bei der Verwendung der offiziellen WhatsApp-Version allerdings automatisch wiederherstellen.

Doch aufgepasst: Einige Nachrichten lassen sich nicht zurückholen. Dafür hat WhatsApp einen „Selbstzerstörungsmodus“ von Mitteilungen, Bilder und Videos* eingerichtet. Ist diese Option aktiviert, werden Texte in Chats automatisch gelöscht, nachdem der Empfänger sie einmalig angeschaut hat. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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