“Endlich Feierabend“

Sat.1 stellt Sendung ein - Fans entsetzt: „Hoffentlich schlechter Scherz“

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"Endlich Feierabend!" mit Annett Möller und Daniel Boschmann steht nun vor dem Aus. 

Sat.1 reagiert nun auf schlechte Zuschauerquoten, ein bei Fans beliebtes TV-Format wird bereits nächste Woche eingestellt. Die zeigen sich von dem Aus entsetzt. 

Update vom 19. Juni 2019: Mit dem TV-Format „Endlich Feierabend!“ wagte Sat.1 vor genau einem Jahr einen neuen Schritt, nun steht die TV-Show mit den Moderatoren Annett Möller und Daniel Boschmann vor dem endgültigen Aus. Obwohl sich die beiden bereits in ihren Vorgänger-Formaten „Sat.1 Frühstücksfernsehen“ und „RTL Aktuell“ großer Beliebtheit erfreuten, begeisterten sie mit der neu gegründeten Vorabend-Sendung zu wenige Zuschauer. Das Format floppte. 

"Es war von Anfang an klar, dass sich die Sehgewohnheiten der Zuschauer vor allem zu dieser Tageszeit nicht von heute auf morgen ändern lassen", erklärt Sat.1-Geschäftsführer Kaspar Pflüger im Interview mit DWDL.de. Obwohl „Endlich Feierabend!“ dann sogar ein ganzes Jahr durchhielt, waren die Quoten „nur an wenigen Tagen zufriedenstellend“. Am Freitag, 26. Juli, flimmert dann bereits die letzte Ausgabe des TV-Formats über die deutschen Fernsehgeräte. Fans der Sendung zeigen sich über Instagram enttäuscht von der Einstellung des Formats. „Das ist jetzt aber hoffentlich ein schlechter Scherz“ und „Finde es so schade, dass ihr nicht weitermachen dürft“ ist unter einem Beitrag von Moderatorin Annett Möller zu lesen. 

Ein Fan hat dann bereits einen neuen Job-Vorschlag für Möller: „Sehen wir dich dann mal beim Frühstücksfernsehen?“ 

Wer den neuen Sendeplatz der Feierabend-Sendung einnimmt, steht auch bereits fest. "Promis privat" zeigt mehr oder weniger bekannte TV-Gesichter von ihrer ganz privaten Seite. Ob die Zuschauer dieses Format um 18 Uhr lieber sehen wollen, wird sich in den nächsten Monaten herausstellen. 

Dafür bringt Sat. 1 im kommenden Jahr eine andere Kult-TV-Sendung zurück ins deutsche Fernsehen.

Update vom 5. Februar 2019: Der Regionalsender intv stellt seinen Betrieb nach 30 Jahren im Sommer ein. Das hat auch Folgen für das RTL-Programm.

Sendezeit von „Endlich Feierabend!“ wird wieder verlängert

Update vom 21. Januar 2019: Seit knapp zwei Wochen ist die Serie „Alles oder nichts“ nur noch online zu sehen. Der Sendeplatz der gefloppten Daily-Soap wurde mit Wiederholungen der „Ruhrpott-Wache“ besetzt, wobei der Erfolg sich erwartbar in Grenzen hielt. Nun versucht Sat.1 mit einer ungewöhnlichen Maßnahme für Besserung zu sorgen.

Statt eine neue Serie dort zu platzieren oder etwas ganz Verrücktes zu testen, entschied sich der TV-Sender für einen dritten Weg. Die Sendezeit des Magazins „Endlich Feierabend!“ wird ab kommenden Montag wieder auf eine Stunde verlängert. Bereits vor „Alles oder Nichts“ lief die Sendung 60 Minuten statt der halben Zeit. Den Quoten half die Halbierung der Sendezeit erwartbar nicht. Im Januar erzielte das Magazin weniger als fünf Prozent Marktanteil. 

Sat.1-Serie fliegt urplötzlich aus TV-Programm - Nun gibt es einen kleinen Trost für die Fans

Update vom 19. Januar 2019: Kleines Trostpflaster für Fans von „Alles oder nichts“! Es gibt noch mehr als zwei Monate Nachschub. Sat.1 hatte ja entschieden, die Flop-Soap aus dem TV-Programm zu werfen und nur noch online auszustrahlen. Wie jetzt auf der Webseite des Senders steht, läuft die Serie dort immerhin noch bis Ende März. So lange gehe „wie gewohnt täglich von Montag bis Freitag eine neue Folge online“, heißt es. Die Staffel bestehe aus insgesamt 105 Folgen - „mit einem großen Finale für alle unsere Helden“, heißt es weiter.

Serie fliegt aus TV-Programm - von einem Tag auf den anderen - „Sat.1, ihr seid nicht ganz sauber“

Unser Artikel vom 8. Januar 2019:

München - Sat.1 zieht die Reißleine bei „Alles oder nichts“ und kippt die Daily Soap aus dem Programm. 

Wie bereits berichtet, hat sich die neue Soap zum Quotendesaster für den TV-Sender entwickelt. Die Quote sank laut dwdl.de vor kurzem auf unter 400.000 Zuschauer - weniger als zwei Prozent Marktanteil. Sogar der Nischensender Sat.1 Gold sei zu dem Zeitpunkt stärker gewesen. Ein rekordverdächtig mieser Wert für Sat.1.

Am Montag folgte dann die Info bei Facebook: Die Serie wird ab sofort nicht mehr laufen.

Sat.1-Geschäftsführer Kaspar Pflüger nimmt kein Blatt vor den Mund: "Wir haben uns schweren Herzens dazu entschieden, die Ausstrahlung unserer Daily 'Alles oder nichts' abzubrechen und bereits heute aus dem Programm zu nehmen. Die Reaktionen unserer Zuschauer in den sozialen Netzwerken waren durchweg positiv, was uns seit Start bestärkt hat, dieses Durchhaltevermögen zu zeigen. Aber die TV-Performance war und blieb auch nach 10 Wochen und 50 Folgen zu schwach.“

Die Serie wird nun nur noch online weiterlaufen.

„Sat.1, ihr seid nicht mehr ganz sauber“: Fans sauer wegen „Alles oder nichts“-Absetzung

Einige der ganz wenigen Fans, die das Format in den zehn Wochen gesammelt hat, zeigen sich allerdings sauer. „Endlich mal was spannendes zu dieser Uhrzeit und dann wird es eingestellt.. Unmöglich sowas!!“, schimpft eine Zuschauerin. „Ganz ehrlich...wie kann man nach so kurzer Zeit aufgeben. Chance geben ist das nicht. So wird das nie was Sat.1“, zetert eine andere. „Sat.1, ihr seid nicht mehr ganz sauber“, schreibt ein weiterer Nutzer.

Alle drei haben Antworten von Sat.1 bekommen - unter anderem diese hier: „Wie unser Geschäftsführer in seinem Statement gesagt hat, ist uns diese Entscheidung nicht leicht gefallen, und beim Zeitraum der Ausstrahlung haben wir ganz sicher lange Durchhaltevermögen gezeigt. Jetzt ist aber leider der Zeitpunkt erreicht, wo es aufgrund der fehlenden Performance so nicht weitergehen kann. Wir können Deine Enttäuschung verstehen, aber diese Entscheidung lässt sich nicht mehr rückgängig machen.“

Die Programmänderung steht und wird durchgezogen. Schon am Montag lief auf dem 18.30 Uhr-Sendeplatz bei Sat.1 „Die Ruhrpottwache“, gleiches ist für die folgenden Tage angekündigt.

Um 18 Uhr läuft bei Sat.1 weiterhin „Endlich Feierabend!“ - mit Annett Möller, die sich unlängst den Rock aufschneiden ließ.

RTL hat mit einer Sendung ziemlich kurzen Prozess gemacht.

lin

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