Talkerin verrät

Maischberger wurde lange nach Quoten bezahlt

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Sandra Maischberger moderiert seit 2003 die ARD-Talkshow "Menschen bei Maischberger".

Berlin - ARD-Talkerin Sandra Maischberger (46) ist über lange Zeit vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) für ihren Talk „Menschen bei Maischberger“ erfolgsorientiert honoriert worden.

„Es gab im ursprünglichen Vertrag mit Sandra Maischberger aus dem Jahr 2003 eine vom Marktanteil abhängige Höhe des Moderationshonorars“, bestätigte ein WDR-Sprecher am Donnerstag Berichte des „Kölner Stadt-Anzeigers“ und des Blogs „ruhrbarone.de“. „Im Bereich der Unterhaltung ist dies nicht unüblich. Neben vorwiegend relevanten Qualitätskriterien ist die Akzeptanz beim Publikum auch ein Leistungsnachweis für die gezahlten Honorare.“

Diese Vereinbarung sei ab Januar 2013 gestrichen worden, hieß es weiter. WDR-Unterhaltungschef Siegmund Grewenig hatte bei einer Redakteursversammlung zu Wochenbeginn Maischbergers Honorierung auf Nachfrage einer Redakteurin bestätigt. Die Regelung habe aber nur für Maischberger persönlich gegolten. Maischbergers Produktionsfirma Vincent TV wurde pauschal bezahlt, für 72 Folgen von „Menschen bei Maischberger“ sind den Berichten zufolge in den Jahren 2012 und 2013 insgesamt brutto 4,5 Millionen Euro geflossen.

Maischberger moderiert ihren ARD-Talk unter Federführung des WDR seit September 2003.

Mit diesen Promis stehen wir gerne im Stau

Wer mit dem Auto in den Urlaub unterwegs ist, kann auf Stau verzichten. Doch wenn es trotzdem soweit kommt, hilft Geduld oder gute Gesellschaft. Mit Sebastian Vettel würden die Deutschen, laut einer Umfrage von CosmoDirekt, am liebsten im Stau stehen. Jeder Fünfte wünscht sich den Formel-1-Weltmeister beim Warten im Auto an seiner Seite. © dpa
18 Prozent der Befragten würden die Wartezeit gern durch ein Gespräch mit dem neuen Bundespräsidenten Joachim Gauck verkürzen. © dpa
Oder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (18 Prozent) über die Lage der Nation diskutieren. © dpa
Fachsimpeln über den deutschen EM-Kader möchten dagegen nur wenige: Für lediglich 15 Prozent wäre Joachim Löw der ideale Stau-Begleiter. © dpa
Biathletin Magdalena Neuner steht auch als Beifahrerin hoch im Kurs: Knapp jeder Dritte (30 Prozent) würden gerne neben der Weltmeisterin sitzen. © dpa
Mit Talkmasterin Sandra Maischberger würden sogar 19 Prozent gerne plaudern. © dpa
Weniger gefragt ist hingegen die Gesellschaft von Heidi Klum: Nur acht Prozent hätten die Moderatorin während eines Staus gern im Auto dabei. © dpa

dpa

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